PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2008; 105(43): A-2280 / B-1950 / C-1898

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LNSLNS Förderpreis der DIVI-Stiftung – verliehen von der Stiftung der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Dotation: je 5 000 Euro, an Dr. med. Georg Hansmann, University of San Francisco, USA, für ein experimentelles und klinisches Projekt zur Überprüfung der Bedeutung der Insulinresistenz bei pulmonaler Hypertonie, und Dr. med. Patrick Meybohm, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Kiel, für ein experimentelles Projekt zur Klärung des Einflusses der therapeutischen Hyperthermie nach Myokardinfarkt und Herz-Kreislauf-Stillstand.

Forschungsstipendium – verliehen von der Firma Essex-Pharma GmbH im Bereich Gynäkologie. Die Verleihung fand anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg statt. Die Preisträger sind Priv.-Doz. Dr. med. Georg Griesinger, Lübeck, und Priv.-Doz. Dr. med. Achim Rody, Frankfurt am Main. Griesinger führt eine klinische Kohortenstudie zur Prävention des ovariellen Hyperstimulationssyndroms durch. Rody beschäftigt sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit mit Genexpressionsanalysen zur Stammzellklassifikation bei Mammakarzinomen.

Julius Siebertz, Rainer Riedel, Gereon R. Fink, Bernd von Polheim und Johannes Schinke (von links) Foto: RFH
Julius Siebertz, Rainer Riedel, Gereon R. Fink, Bernd von Polheim und Johannes Schinke (von links) Foto: RFH
RFH-Hospital-Innovation-Preis – verliehen im Rahmen des 6. Rheinischen Kongresses für Gesundheitswirtschaft „Medizin & Ökonomie“ der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH), Dotation: insgesamt 12 500 Euro. Den ersten Preis erhielt die Universitätsklinik Köln für die Entwicklung und erfolgreiche Durchführung einer neuen alternativen ärztlichen Organisations- und Versorgungsstruktur in der Klinik und Poliklinik für Neurologie. Das sogenannte Cologne Consultant Concept ist ein effizientes und zeitsparendes Modell zur Patientenversorgung, in dem die ärztliche Versorgung in stationsübergreifenden Teams stattfindet und nicht mehr nach dem traditionellen Stationsarztmodell. Den Preis nahm stellvertretend Prof. Dr. med. Gereon R. Fink, Klinikdirektor der Kölner Neurologie, entgegen.

Insgesamt wurden fünf Projekte ausgezeichnet: Den zweiten Preis erhielt das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf für ein Projekt zum Thema „Integrierte Versorgung von Patienten mit psychotischen Erkrankungen“. Den dritten Preis bekam ein interdisziplinäres Team des Universitätsklinikums Regensburg für ein Projekt zum „Prozessmanagement in der klinischen Versorgung“. Den vierten Preis erhielt das Brüderkrankenhaus St. Josef in Paderborn für den Beitrag „Patientenfluss-Simulation in der ambulanten Strahlentherapie“. Mit dem fünften Preis wurde das Krankenhaus Merheim in Köln für ein Projekt zur „Prozessoptimierung durch die Einführung eines digitalen Pflegeassessments ausgezeichnet“.

Oliver Summ Foto: privat
Oliver Summ Foto: privat
MSD-Stipendium für Kopfschmerzforschung – verliehen von der Firma MSD-Sharp & Dohme GmbH, Haar, an Dr. Oliver Summ, Kopfschmerzarbeitsgruppe der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster. Er wurde für seine Arbeiten zu idiopathischen Kopfschmerzen ausgezeichnet. Das Stipendium ermöglicht ihm eine Verlängerung seines Forschungsaufenthalts am Labor von Prof. Peter Goadsby am Institut für Neurologie in London.

Gerhard-Kittel-Medaille – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie an Dr. Michael Fuchs, Oberarzt an der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Leipzig. Er wurde für seine Verdienste und wissenschaftlichen Arbeiten zur Entwicklung der Kinder- und Jugendstimme gewürdigt.

Leadership in Stroke Medicine Award – verliehen auf dem World Stroke Congress in Wien an Prof. Dr. Wolf-Dieter Heiss, früherer Direktor des Max-Planck-Instituts für neurologische Forschung und der Klinik für Neurologie im Universitätsklinikum Köln. Heiss wurde für seine herausragende wissenschaftliche Leistung ausgezeichnet.

Förderpreis Palliativmedizin – verliehen von der Firma Mundipharma für die Weiterentwicklung der Palliativmedizin und Schmerztherapie. Dotation: jeweils 5 000 Euro. Ausgezeichnet wurde die Arbeit „Lebenssinn trotz unheilbarer Erkrankung? Die Entwicklung des Schedule for Meaning in Life Evaluation (SMILE)“ der Autorengruppe um Dipl.-Psych. Dr. Martin Fegg, München. Ebenfalls geehrt wurde die Arbeit „Parents perspective on symptoms, quality of life, characteristics of death and end-of-life decisions for children dying from cancer“ der Autorengruppe um Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Tanja Hechler, Datteln.
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