ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2008Umfrage: Viele Kliniken vergüten das praktische Jahr

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Umfrage: Viele Kliniken vergüten das praktische Jahr

Dtsch Arztebl 2008; 105(44): A-2298 / B-1966 / C-1914

Hillienhof, Arne; Rabbata, Samir

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Das PJ ist Teil der Ausbildung, aber in der Regel ein Vollzeitjob. Foto: Peter Wirtz
Das PJ ist Teil der Ausbildung, aber in der Regel ein Vollzeitjob. Foto: Peter Wirtz
Viele Lehrkrankenhäuser in Deutschland haben Aufwandsentschädigungen für Medizinstudierende im praktischen Jahr (PJ) eingeführt. Das ergab eine Umfrage des Ausschusses Medizinstudenten im Hartmannbund (HB). Die Antworten von 500 Kliniken, die PJler ausbilden, dokumentierten die neu gewonnene Erkenntnis vieler Krankenhäuser, dass sich Anreizsysteme für Medizinstudierende im PJ zunehmend lohnten.

„Ob durch Aufwandsentschädigung oder Leistungen wie Fahrtkostenerstattung, Mietkostenzuschüsse, Buchgutscheine, kostenfreie Mahlzeiten oder anderes – die Leistungen der PJler werden endlich gewürdigt“, erklärte der HB-Vorsitzende, Dr. med. Kuno Winn.

„Ich kann nun auch aus der Perspektive des Arztes sagen, dass PJler im klinischen Alltag unersetzlich geworden sind. Neben einer Honorierung dieser Arbeit steht ganz klar aber auch die Ausbildungsqualität im Vordergrund. Die Lehrkrankenhäuser sollten ein derart gut geschnürtes Paket anbieten, dass der Student sich nach dem PJ auch dort bewirbt“, sagte Fabian Spies, ehemaliges Vorstandsmitglied der HB-Medizinstudenten. Gerade akademische Lehrkrankenhäuser im ländlichen Raum könnten so die angehenden Ärzte von der weiteren Tätigkeit an ihren Häusern überzeugen. hil/SR
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