PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2008; 105(44): A-2338 / B-1996 / C-1944

EB

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LNSLNS Heinz-Maurer-Preis – verliehen für dermatologische Forschung, Dotation: 20 000 Euro, gestiftet von der Firma Sebapharma GmbH & Co. KG, Boppard, an Günther Weindl, Freie Universität Berlin, und Jürgen Schauber, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Weindl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin und beschäftigt sich in seinen wissenschaftlichen Arbeiten mit körpereigenen Abwehrmechanismen gegen Pilzinfektionen der Schleimhäute. Schauber befasste sich im Rahmen des Emmy- Noether-Programms der Forschungsgemeinschaft an der Hautklinik der LMU mit der Regulation der angeborenen Immunität der Haut.

Dr.-Ernst-Wiethoff-Preis – verliehen im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Vorsorgung HIV-Infizierter von der Firma Abbott Deutschland, Ludwigshafen, Dotation: 25 000 Euro, an Prof. Dr. Jan Münch, Institut für Virologie des Universitätsklinikums Ulm. Er erhielt die Auszeichnung in Anerkennung seiner Forschung zur Entdeckung eines neuen Eiweißstoffs, der das Eindringen des HI-Virus in die T-Helfer-Zellen der menschlichen Immunabwehr verhindert.

Carl-Kaufmann-Medaille – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe an Prof. Dr. med. Gerhard Bettendorf, Hamburg. Die Auszeichnung wird an besonders verdiente Kliniker oder Forscher der Frauenheilkunde vergeben. Bettendorf hat sich besonders um die Endokrinologie und Reproduktionsmedizin verdient gemacht.

Janssen-Cilag-Zukunftspreis – verliehen von der Janssen-Cilag GmbH, Neuss, an Projekte und Initiativen, die dem Gesundheitssystem besonders innovative Impulse geben. In diesem Jahr wurden drei Projekte ausgezeichnet. Die Jury ehrte das „Aktionsbündnis Patientensicherheit“, eine Initiative für mehr Sicherheit in der Krankenversorgung, sowie das Berliner Modellprojekt „Die Pflege mit dem Plus“, das sich für eine intensive medizinische Betreuung von Heimbewohnern einsetzt. Ausgezeichnet wurde außerdem das Studienhospital der Medizinischen Fakultät Münster, in dem angehende Ärzte mithilfe von Simulationspatienten ausgebildet werden.
Jan Hofer, Toon Overstijns, Preisträger Janina Sensmeier, Hendrik Friederichs und Bernhard Marschall vom Studienhospital Münster sowie Rudolph Hickel (von links) Foto: Janssen-Cilag GmbH
Jan Hofer, Toon Overstijns, Preisträger Janina Sensmeier, Hendrik Friederichs und Bernhard Marschall vom Studienhospital Münster sowie Rudolph Hickel (von links) Foto: Janssen-Cilag GmbH

Werner Hacke Foto: privat
Werner Hacke Foto: privat
Max-Nonne-Gedenkmünze – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie während ihrer Jahrestagung in Hamburg an Prof. Dr. med. Werner Hacke, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik in Heidelberg, für seine Verdienste um die Schlaganfallforschung in Diagnostik und Therapie, die national und international höchste Anerkennung gefunden haben. Die Deutsche Gesellschaft hat außerdem Prof. Dr. med. Matthias Endres, Neurologische Klinik im Universitätsklinikum Charité in Berlin, für seine Arbeiten zur Prävention und Behandlung des Schlaganfalls mit dem Heinrich-Pette-Preis ausgezeichnet. Den Mattiacum-ALS-Preis erhielt Priv.-Doz. Dr. med. Sibylle Jablonka, Institut für klinische Neurobiologie in Würzburg, für ihre Arbeiten zur spinalen Muskelatrophie.

Forschungspreis – verliehen anlässlich des Jahreskongresses der American Society of Anesthesiologists in Orlando, USA, Dotation: 1 500 US-Dollar, an Dr. med. Sandra Becker, Fachärztin für Anästhesiologie am Klinikum Merheim, Universität Witten/Herdecke. Sie wurde für ihre Forschungsarbeit mit dem Titel „Comparison of Systemic Effects of 3,4-Methylenedioxymethamphetamine (MDMA), Ryanodex® Therapy and Uncoupling Protein 3 (UCP 3) Expression in Malignant Hyperthermia Susceptible and Normal Swine“ mit dem Daniel Massik Anesthesiology Resident’s Award der Malignant Hyperthermia Association of the United States ausgezeichnet.

Golden Helix Award – verliehen im Rahmen der Tagung des Verbands der Krankenhausdirektoren Deutschlands an die Neurologische Klinik Bad Neustadt/ Saale. Die Klinik wurde gemeinsam mit ihren Partnern, dem Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes Rhön-Grabfeld, dem Forschungszentrum für Informatik Karlsruhe und der Stroke-Angel-Initiative der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe ausgezeichnet. Durch den Einsatz mobiler Computing-Systeme soll dabei die Versorgung von Schlaganfallpatienten in der Akutphase verbessert werden. EB
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