ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2008Arbeitsprogramm 2009: EU setzt Kampf gegen gesundheitliche Ungleichheiten fort

AKTUELL

Arbeitsprogramm 2009: EU setzt Kampf gegen gesundheitliche Ungleichheiten fort

Dtsch Arztebl 2008; 105(45): A-2352 / B-2008 / C-1956

Spielberg, Petra

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Beseitigung von Ungleichheiten bei der medizinischen Versorgung der rund 480 Millionen EU-Bürger steht bei der Europäischen Kommission ganz oben auf der Agenda. Dies geht aus dem Arbeitsprogramm der Behörde für 2009 hervor. Die Kommission setzt unter anderem darauf, dass die Mitgliedsländer die für eine Verbesserung der medizinischen Infrastruktur zur Verfügung stehenden Mittel aus dem EU-Haushalt stärker als bisher nutzen. Ferner will die Behörde den Erfahrungsaustausch über positive medizinische und gesundheitspolitische Strategien zwischen den Ländern intensivieren. Fortgesetzt werden sollen die Anstrengungen gegen die Ausbreitung von Krebs, Alzheimer sowie HIV-Infektionen und Aids. Noch bis zu den Europawahlen im Juni 2009 will EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou Legislativvorschläge für Mindeststandards zur Qualität und Sicherheit von Organtransplantationen sowie zur Patientensicherheit vorlegen. Ferner soll es Rechtsvorschriften für eine EU-weite Angleichung von Impfmaßnahmen bei Kindern geben. Im Dezember 2008 soll ein Diskussionspapier zur grenzüberschreitenden Freizügigkeit von Angehörigen von Gesundheitsberufen veröffentlicht werden. ps
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema