ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2008Sportmedizin: Einheitliche Kriterien erwünscht
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Für den außerordentlich wichtigen Artikel von Prof. Brune möchte ich mich herzlich bedanken. Bereits vor zehn Jahren erfuhr ich eher zufällig, dass alle meine Flightpartner beim Ärztegolfturnier vorher NSAR eingenommen hatten. Gerade Ärzte sind durch Verfügbarkeit der Substanzen und traditionelle Bagatellisierung der eigenen Gesundheit besonders gefährdet. Als Sportmediziner untersuche und behandle ich Rugbyspieler auf höchstem deutschem Niveau. Hierbei stelle ich immer wieder physiologisch leicht erhöhte Nierenwerte durch intensivste Muskelbeanspruchung fest. Die Spieler benötigen jedoch NSAR als additive Maßnahme nach Verletzungen insbesondere im Gelenkbereich, die sich nicht selten bereits im Training, regelmäßig jedoch im Spiel ereignen. Ein pragmatisches Vorgehen nach einheitlichen Kriterien wäre wünschenswert und könnte unsere Sportler vor unnötigem Schaden und uns Sportärzte vor drohenden juristischen Konsequenzen schützen.
Dr. Andreas Schwarz, Trübnerstraße 35,
69121 Heidelberg
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