PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2008; 105(45): A-2398 / B-2040 / C-1986

EB

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LNSLNS Schmidt-Matthiesen-Preis – verliehen von der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie im Rahmen des 57. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg, gestiftet von der Firma Pfizer Deutschland GmbH, Karlsruhe, an Dr. Martin Widschwendter, London, und Dr. Marcus Schmidt, Mainz. Dotation: insgesamt 8 000 Euro. Widschwendter wurde für seine Arbeit „Epigenotypisierung – eine völlig neue Strategie zur Vorhersage des Brustkrebsrisikos“ ausgezeichnet. Schmidt wurde für seine Arbeit „Prognostic impact of Ep-CAM in untreated node-negative breast cancer“ geehrt.

Förderpreis „Ambulante Palliativversorgung“ – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Dotation: 15 000 Euro, gestiftet von der Firma Grünenthal GmbH. In der Kategorie „Pädiatrische Palliativversorgung“ wurde das Projekt HOMe – Hospiz ohne Mauern ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Projekt zur häuslichen Sterbebegleitung bei Kindern, initiiert vom Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. In der Kategorie „Ambulant basierte ambulante Palliativversorgung“ wurde das Projekt PALLIAMO – Palliativversorgung mobil aus Regensburg ausgezeichnet. Im Bereich „Stationär basierte ambulante Palliativversorgung“ erhielt die Ambulante Palliativversorgung im Katharinen-Hospiz am Park in Flensburg einen Preis.

Zülch-Preis – verliehen für neurologische Grundlagenforschung, Dotation: insgesamt 50 000 Euro, gestiftet von der Gertrud-Reemtsma-Stiftung, die von der Max-Planck-Gesellschaft treuhänderisch geführt wird. Die Auszeichnung ging in diesem Jahr zu gleichen Teilen an Prof. Dr. Darell D. Bigner, Duke University in North Carolina, USA, und Prof. Dr. David N. Louis, Massachusetts General Hospital, Boston, USA. Die beiden Wissenschaftler haben Herausragendes auf dem Gebiet der Neuroonkologie geleistet. Louis erhält die Auszeichnung für seine grundlegenden wissenschaftlichen Beiträge zur Klassifizierung und molekularen Charakterisierung von Gliomen. Bigner hat fundamentale Untersuchungen über die molekularen Mechanismen der Entstehung und des Wachstums von von Hirntumoren angefertigt.

Darell D. Bigner, Jan Philipp Reemtsma, David N. Louis (von links)Foto: Andrea Matzker
Darell D. Bigner, Jan Philipp Reemtsma, David N. Louis (von links)
Foto: Andrea Matzker
Ignatius-Nascher-Preis – verliehen von der Stadt Wien für besondere wissenschaftliche Arbeiten in einem innovativen und erfolgreich evaluierten Projekt auf dem Gebiet der Geriatrie. Der mit 3 635 Euro dotierte Förderpreis ging an Dr. med. Hans Jürgen Heppner aus der Akutgeriatrie des Klinikums Nürnberg, Lehrstuhl Innere Medizin (Geriatrie) und an Dr. rer. pol. Adelheid Susanne Esslinger vom Lehrstuhl Gesundheitsökonomie der WiSo-Fakultät Nürnberg, beide Universität Erlangen-Nürnberg, für ihr Forschungsprojekt „Lebensqualität im Alter vor dem Hintergrund knapper Ressourcen im Gesundheitswesen“.

Florian Holsboer Foto: privat
Florian Holsboer Foto: privat
Aschoff-Medaille – verliehen von der Medizinischen Gesellschaft Freiburg an Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Florian Holsboer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München. Er wurde für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet.

Preise der DGPP – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP). Mit dem Kind-Promotionspreis wurde in diesem Jahr die Dissertation von Dr. Ken Rosslau, Münster, ausgezeichnet. Der Preis war mit 1 500 Euro dotiert und wurde von der Firma Kind-Hörgeräte, Großburgwedel, gestiftet. Den Karl-Storz-Preis für akademische Lehre in der Phoniatrie und Pädaudiologie, Dotation: 500 Euro, gestiftet von der Firma Karl Storz, erhielt Dirk Deuster, Münster, für seine Arbeit „Clinical skills in der Phoniatrie – ein Lehrkonzept“. Der Rehder-Posterpreis, Dotation: 250 Euro, ging an das Poster „Modellierung der 3-D-Stimmlippendynamik mittels eines 3-D-Mehr-Massen-Modells“ von A. Yang, J. Lohscheller, D. Voigt, U. Eysholdt und M. Döllinger aus Erlangen. Den ATOS-Medical-Preis für Rehabilitation in der Phoniatrie und Pädaudiologie, Dotation: 2 500 Euro, gestiftet von der Firma Atos-Medical GmbH in Wiesbaden, erhielt Dr.-Ing. Tino Haderlein, Erlangen. Mit dem Annelie-Frohn-Preis, Dotation: 5 000 Euro, wurde Prof. Katrin Neumann, Frankfurt/Main, für ihre Arbeit über die Einführung einer flächendeckenden Sprachstandserfassung Vierjähriger in Hessen ausgezeichnet. EB
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