ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2008Innovativer Operationssaal

TECHNIK

Innovativer Operationssaal

Dtsch Arztebl 2008; 105(45): A-2409 / B-2051

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Europas erster Experimental-OP an der Universität Tübingen, vor Kurzem erst offiziell eingeweiht, wird auf der Medica präsentiert (www.experimental-op.de). In dem rund 1 000 Quadratmeter großen Operationssaal werden keine Menschen operiert, sondern Operationen nur simuliert. Zur Aufdeckung von Redundanzen und Missgriffen vor, während und nach einer Operation wird moderns-te Überwachungstechnik eingesetzt. Kernelemente sind die C-MOR-Videoserver der Za-Internet GmbH, Hechingen (www.c-mor.de). Die Videosoftware ist Teil des Serverbetriebssystems, die Konfiguration und der Zugriff auf die Videodaten erfolgen per Internetbrowser. Wesentlich sind neben der kontinuierlichen Videoüberwachung der Eingänge auch bewegungsgesteuerte Aufnahmen, um überflüssigen Handgriffen oder Bedienungsfehlern an technischen Geräten auf die Spur zu kommen. Auch der Instrumententisch lässt sich aufzeichnen, etwa, um den Verbleib von Pinzette oder Tupfer im Bauch des Patienten auszuschließen. Zusätzlich werden auch flexible Kameras eingesetzt. Die Übertragung der digitalen Videodaten erfolgt über WLAN – ein Komfort, der in „richtigen“ Operationssälen aufgrund der verwendeten Funkfrequenzen ausgeschlossen ist. (Halle 16/C41) EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema