ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2008Ambulante Patienten mit atherothrombotischen Erkrankungen

MEDIZIN: Originalarbeit

Ambulante Patienten mit atherothrombotischen Erkrankungen

Ergebnisse des REACH-Registers

Risk Factors and Event Rates in Patients With Atherothrombotic Disease in Germany: Results of the REACH Registry

Dtsch Arztebl 2008; 105(45): 769-75; DOI: 10.3238/arztebl.2008.0769

Zeymer, Uwe; Parhofer, Klaus G.; Senges, Jochen; Röther, Joachim

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Einleitung: Ziel des weltweiten „Reduction of Atherothrombosis for Continued Health“(REACH)-Registers war, die Charakteristika, Therapien und Ereignisraten von Patienten mit stabiler kardiovaskulärer Erkrankung und asymptomatischen Risikopatienten prospektiv zu erfassen.
Methoden: In Deutschland wurden von 512 niedergelassenen Ärzten insgesamt 4 986 Patienten mit symptomatischer atherothrombotischer Erkrankung und 608 asymptomatische Patienten mit mindestens drei kardiovaskulären Risikofaktoren prospektiv dokumentiert und über zwölf Monate nachverfolgt.
Ergebnisse: Als Risikofaktoren wurden arterielle Hypertonie (58,2 %), Hypercholesterinämie (74,6 %), Diabetes mellitus (37,6 %) und Adipositas (28,1 %) dokumentiert. Ein hoher Anteil der Patienten erreichte nicht die therapeutischen Zielwerte der Deutschen und Europäischen S1-Leitlinien. Nach einem Jahr waren 2,1 % der Patienten mit symptomatischer atherothrombotischer Erkrankung und 1,5 % der Patienten mit mindestens drei kardiovaskulären Risikofaktoren an einem kardiovaskulären Ereignis verstorben und 5,8 % beziehungsweise 2,4 % waren von einem kardiovaskulären Tod/nicht tödlichen Herzinfarkt und nicht tödlichen Schlaganfall betroffen.
Diskussion: Die klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren sind bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall und TIA sowie peripherer arterieller Verschlusskrankheit sehr häufig. Viele Patienten werden nicht S1-leitliniengerecht behandelt, was die Inzidenz vaskulärer Ereignisse mit erklären könnte.
Dtsch Arztebl 2008; 105(45): 769–75
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0769
Schlüsselwörter: kardiovaskuläres Risiko, koronare Herzkrankheit, ambulante Versorgung, Schlaganfall, arterieller Verschluss
LNSLNS Während man Patienten mit akutem Koronarsyndrom in mehreren umfangreichen Registern beziehungsweise Surveys untersucht hat (14), ist die Datenlage zur Behandlungssituation und zum Risiko von Patienten mit einer stabilen Manifestation der Atherothrombose begrenzt. Analoges gilt für Patienten mit etablierten kardiovaskulären Risikofaktoren. Regionale beziehungsweise länderspezifische Auswertungen sind von besonderer Bedeutung, weil sich die Patienten in den Charakteristika, der Therapiesituation und der Prognose deutlich unterscheiden können (57).

Im „Reduction of Atherothrombosis for Continued Health“(REACH)-Register untersuchte man erstmalig weltweit das gesamte Spektrum von Patienten mit atherothrombotischen Erkrankungen in einer oder mehreren Gefäßetagen (Gehirn, Herz, periphere Arterien). Ziele des Registers sind die prospektive Erhebung der Prävalenz von Risikofaktoren und der Dokumentation der medikamentösen und revaskularisierenden Therapien. Weiterhin sollte der Anteil der leitliniengerecht therapierten Patienten und die kardiovaskulären Ereignisraten im Verlauf dokumentiert werden bei Patienten mit manifester atherothrombotischer Erkrankung und asymptomatischen Patienten mit > 3 Risikofaktoren. Außerdem sollte der Einfluss der verschiedenen Therapien und die Einhaltung von Therapiezielen auf den klinischen Verlauf untersucht werden. Die vorliegende Arbeit fasst die wesentlichen Befunde des Querschnitts der deutschen Patienten sowie der Untersuchung nach einjähriger Beobachtungszeit zusammen.

Methoden
Design und Repräsentativität
Das REACH-Register ist ein internationales, prospektives, rein beobachtendes Register mit vierjähriger Beobachtungsdauer (8, 9). Zur Auswahl der teilnehmenden Ärzte in Deutschland hat man Marktforschungs-Daten aus dem Jahr 2003 herangezogen, die in Deutschland eine relative Häufigkeit von Patienten mit symptomatischer koronarer Herzkrankheit, zerebrovaskulären Erkrankungen und peripherer arterieller Verschlusskrankheit von 45, 30 und 25 % beschreiben. Daher wurde versucht, Haus- und Fachärzte sowohl in städtischen als auch in ländlichen Bereichen unter Berücksichtigung der Größe der Bundesländer und der Häufigkeit der jeweiligen Arztgruppen zu rekrutieren. Dazu wurden in allen 16 Bundesändern niedergelassene Ärzte mittels einer unabhängigen „clinical research organisation“ angesprochen. Die Namen der Ärzte waren zu drei Vierteln durch den Außendienst der Sponsoren der „clinical research organisation“ mitgeteilt worden, zu einem Viertel entnahm man sie aus Arztregistern. Der Anteil der beteiligten Ärzte je Bundesland entspricht annähernd den anteiligen Einwohnerzahlen der jeweiligen Bundesländer (eTabelle). Von 650 angesprochenen Ärzten nahmen 512 an dem Register teil. Die Ärzte erhielten 150 Euro pro eingeschlossenem Patienten. Angaben zur Teilnahme-Rate der von den Ärzten angesprochenen Patienten liegen nicht vor.

Das Register wurde von den Firmen Bristol Myers Squibb GmbH & Co KGaA und Sanofi-Aventis GmbH finanziert. Die Sponsoren waren bei der Planung des Registers und der Erstellung der Erhebungsbögen beteiligt. Sie hatten keinen Einfluss auf die Datenauswertung, die Interpretation der Daten oder die Anfertigung des Manuskripts. Dieses wurde ihnen vor Einreichung vorgelegt, ohne dass sie etwas ändern oder vorschlagen konnten.

Ein- und Ausschlusskriterien
Von Januar bis Juni 2004 schlossen die teilnehmenden Ärzte sequenziell jeweils bis zu 15 Patienten ein, die mindestens 45 Jahre alt waren und eine oder mehrere der drei Manifestationen der Atherothrombose oder mindestens drei etablierte Risikofaktoren aufwiesen (Grafik 1).

Alle Erkrankungen mussten in der Krankengeschichte dokumentiert sein. Die koronare Herzkrankheit (KHK) umfasste eine diagnostisch gesicherte stabile oder instabile Angina pectoris, frühere perkutane koronare Intervention (PCI) oder koronare Bypass-Operation („coronary artery bypass graft“, CABG) sowie Zustand nach Myokardinfarkt. Zerebrovaskuläre Erkrankungen (CVD) beinhalteten die transiente ischämische Attacke (TIA) sowie den Schlaganfall, sofern diese von einem Neurologen beziehungsweise vom Krankenhaus dokumentiert wurden. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) umfasste die Claudicatio intermittens bei gleichzeitigem Vorliegen eines Knöchel-Arm-Index („ankle-brachialindex“, ABI) < 0,9 beziehungsweise eine Claudicatio intermittens in der Krankengeschichte im Kontext einer Angioplastie, Atherektomie, peripheren Revaskularisation, Amputation oder einem ähnlichen Eingriff an den Bein- oder Fußarterien. Wenn keine KHK, CVD oder PAVK vorlag, konnte man die Patienten nur einschließen, wenn mindestens drei der in Grafik 1 genannten Risikofaktoren vorlagen. Nur die folgenden Kriterien führten zum Ausschluss von Patienten: Teilnahme in einer Therapie-Studie, Hospitalisierung während der Einschlussphase und vorauszusehende Schwierigkeiten bei einzuhaltenden Nachfolgeuntersuchungen.

Ethik und qualitätssichernde Maßnahmen
Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Rheinland-Pfalz und die lokal zuständigen Ethikkommissionen haben das Studienprotokoll zentral geprüft und befürwortet. Die Patienten erteilten nach eingehender Aufklärung schriftlich ihr Einverständnis zur Studienteilnahme. In jedem Bundesland wurden als qualitätssichernde Maßnahme 10 % der Zentren vor Ort auditiert (6 % zufällig ausgewählt, 4 % wegen über dem Durchschnitt liegender fehlender Daten oder Rückfragen). Alle Patientenbögen überprüfte man im Auswertezentrum auf Vollständigkeit und Plausibilität.

Definitionen bei der Basis-Untersuchung
Die Daten wurden mit international einheitlichen Patientenbögen bei den Studienterminen erfasst und in eine zentrale Datenbank eingegeben. Ausgewertet hat man folgende Parameter: Größe, Gewicht, Body-Mass-Index (BMI, kg/m2). Studienteilnehmer mit erhöhtem BMI wurden kategorisiert als übergewichtig (BMI 25,0 bis 29,9) oder adipös (> 30,0). Zudem klassifizierte man Patienten mit erhöhtem Bauchumfang (Männer > 102 cm, Frauen > 88 cm) als adipös. Derzeitiges Rauchen wurde als durchschnittlich mindestens fünf Zigaretten täglich in den letzten drei Monaten vor der Studienteilnahme definiert; früheres Rauchen als durchschnittlich mindestens fünf Zigaretten täglich, sofern mehr als einen Monat vor der Studienteilnahme zurückliegend. Die leitliniengerechten Therapieziele (1014) definierte man als: Nichtrauchen, Blutdruck < 140/90 mmHg und Gesamtcholesterin < 190 mg/dL. Alle Leitlinien sind S1-Leitlinien und bei unterschiedlichen Zielwerten war der höhere, weniger strenge Wert als Zielwert maßgeblich.

Nachuntersuchung
Die ersten Nachuntersuchungen fanden nach 12+3 Monaten (Ergebnisse hier berichtet) und nach 21+3 Monaten statt, weitere folgen nach 35+3 beziehungsweise 45+3 Monaten. Die Ärzte wurden angewiesen, durch eine aktive Nachverfolgung eine hohe Rate an Patienten mit Follow-up anzustreben. Hierbei werden die folgenden Ereignisse erfasst: kardiovaskulärer Tod, nicht-tödlicher Schlaganfall oder Myokardinfarkt, Gefäßinterventionen in den drei Gefäßetagen (Angioplastie mit oder ohne Stent, Bypass-Operation, Amputation wegen Ischämie) und Krankenhauseinweisungen wegen atherothrombotischer Ereignisse (auch TIA, instabile Angina pectoris, Verschlechterung einer PAVK). Der primäre kombinierte Endpunkt der Auswertung ist zusammengesetzt aus kardiovaskulärem Tod, nicht tödlichem Myokardinfarkt und nicht tödlichem Schlaganfall. Ein weiterer kombinierter Endpunkt bestand aus dem vorherigen plus Krankenhausaufnahme aus kardiovaskulärer Ursache.

Statistik
Kontinuierliche Daten stellte man als Mittelwerte mit der Standardabweichung als Streuungsparameter dar, kategorielle Daten als Häufigkeiten und Prozentzahlen. Alle Auswertungen wurden mit SAS 8.0 (SAS Institute Inc, Cary, NC, USA) durchgeführt. Die Auswertung der Deutschen Daten erfolgte im Institut für Herzinfarktforschung Ludwigshafen an der Universität Heidelberg.

Ergebnisse
In Deutschland nahmen 512 Ärzte an der Studie teil (46,8 % Allgemeinärzte/praktische Ärzte; 41,3 % Internisten; 17,5 % Kardiologen; 8,9 % Neurologen; 5,2 % Endokrinologen; 9,9 % Angiologen; 10,5 % mit anderen Gebiets-Fachbezeichnungen; Doppelnennungen möglich). Sie schlossen insgesamt 5 594 Patienten ein, von denen 10,8 % nur Risikofaktoren und 89,2 % eine oder mehrere atherothrombotische Erkrankungen aufwiesen (63,8 % KHK; 31,1 % CVD; 24,2 % PAVK; Mehrfachnennungen möglich). Fast ein Drittel der Patienten war von zwei oder drei Manifestationen der Atherothrombose betroffen, wie Grafik 2 veranschaulicht.

Begleiterkrankungen und Risikofaktoren
Die Tabelle 1 zeigt die Basisdaten und Charakteristika der Studienteilnehmer zum Studienbeginn. Bei den Patienten mit symptomatischer Atherothrombose überwog der Anteil der Männer, bei den Teilnehmern mit RF waren die Geschlechter gleich verteilt. In beiden Gruppen war der Altersschnitt mit etwa 69 Jahren hoch. Begleiterkrankungen und kardiovaskuläre Risikofaktoren waren häufig, darunter vor allem arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie und Diabetes mellitus. Der Anteil der Studienteilnehmer mit symptomatischer Atherothrombose beziehungsweise RF, die an manifester Adipositas litten, betrug 26,4 beziehungsweise 42,4 %. Der Anteil der aktiven Raucher war mit 16,7 beziehungsweise 22,2 % beträchtlich. Besonders hoch war der Anteil an Rauchern bei den Patienten mit PAVK (28,7 %).

Medikamentöse Behandlung
Die Tabelle 2 gibt einen Überblick über die medikamentöse Behandlung wichtiger Begleiterkrankungen
zu Studienbeginn. Thrombozytenaggregationshemmer wurden bei vorhandener Symptomatik bei 94 % der Patienten mit KHK eingesetzt, aber in einem geringeren Maß bei solchen mit CVD beziehungsweise PAVK. Bei den Patienten mit RF wurde etwa die Hälfte behandelt. Eine Therapie mit Statinen führte man bei den symptomatischen Patienten wiederum vor allem bei KHK-Patienten durch, bei den Patienten mit RF in geringerem Maß.

Erreichen der leitliniengerechten Zielwerte
Die von den Fachgesellschaften empfohlenen Zielparameter wurden häufig nicht erreicht (1014). Die Grafik 3 zeigt den Anteil von Patienten mit nicht leitliniengerecht eingestellten Risikofaktoren.

Kardiovaskuläre Ereignisse
Insgesamt 5 267 (95 %) Patienten konnten über 1 Jahr nachverfolgt werden. Die Patienten ohne 1-Jahresbeobachtung unterschieden sich hinsichtlich ihrer Basisdaten nicht von der Gruppe mit 1-Jahres-Nachverfolgung. Nach der einjährigen Beobachtungsdauer waren insgesamt 2,5 beziehungsweise 2,6 % der Patienten mit symptomatischer Atherothrombose und RF verstorben. Insgesamt 1,8 % (72 % der Verstorbenen mit symptomatischer Atherothrombose) beziehungsweise 1,5 % (57,7 % der Verstorbenen mit RF) der Patienten verstarben aufgrund einer kardiovaskulären Ursache. Die Grafik 4 stellt die kardiovaskulären Ereignisraten in den einzelnen Subgruppen dar. Patienten mit PAVK hatten im Vergleich zu denen mit KHK beziehungsweise CVD das höchste kardiovaskuläre Mortalitätsrisiko. Dagegen zeigten die Patienten mit CVD das höchste Risiko für den kombinierten Endpunkt aus kardiovaskulärem Tod, nicht tödlichem Herzinfarkt und nicht tödlichem Schlaganfall. Hinsichtlich des zusammengesetzten kardiovaskulären Mortalitäts-/Morbiditätsendpunkts (einschließlich Krankenhauseinweisungen aus kardiovaskulären Ursache) waren Patienten mit PAVK dem weitaus höchsten Risiko ausgesetzt: 18,1 % erlitten ein Ereignis, während die Rate bei Patienten mit KHK (15,0 %) beziehungsweise CVD (14,9 %) niedriger lag. Es zeigte sich ein deutlicher Anstieg der Ereignisraten bei Befall mehrerer Gefäßgebiete (Grafik 5).

Diskussion
Die deutschen Daten des REACH-Registers zeigen, dass bei Patienten mit atherothrombotischen Erkrankungen die etablierten Risikofaktoren gleichförmig verteilt sind, die Manifestationen häufig vergesellschaftet auftreten, und Patienten zu einem hohen Prozentsatz bereits nach kurzer Beobachtungsdauer von akuten kardiovaskulären Ereignissen betroffen sind.

Die REACH-Daten erlauben keine Angaben zur Prävalenz der einzelnen Manifestationen der Atherothrombose in der Bevölkerung beziehungsweise der ärztlichen Praxis, weil keine repräsentative Stichprobe der Allgemeinbevölkerung untersucht wurde. Weiterhin handelt es sich auch nicht um eine repräsentative Stichprobe von Arztpraxen, da diese nicht zufällig ausgewählt wurden. Zudem stellen an Registern und Studien teilnehmende Ärzte in aller Regel eine ausgewählte Gruppe dar, häufig mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von leitliniengerecht therapierten Patienten.

Das REACH-Register gibt allerdings einen detaillierten Überblick über typische, von diesen Erkrankungen betroffene Patienten. So ist beispielsweise im Vergleich zu klinischen Studien der Anteil an Frauen deutlich höher. Ihr Anteil an asymptomatischen Patienten lag bei der Hälfte, an symptomatischen Patienten bei etwa einem Drittel. Hervorzuheben ist auch der hohe Anteil an älteren Patienten, die oftmals in klinischen Studien unterrepräsentiert sind und für die deshalb nur eingeschränkt Therapieempfehlungen gegeben werden können (15).

Nahezu ein Drittel der Patienten hatte eine symptomatische Atherothrombose gleichzeitig in zwei oder sogar drei Gefäßetagen. In der PAVK-Gruppe zeigte sich eine Manifestation in mehreren Gefäßgebieten sogar bei mehr als 60 % der Patienten. In früheren epidemiologischen Erhebungen beziehungsweise klinischen Studien fand man eine solche gleichzeitige Manifestation in 23 bis 40 % der Fälle (16, 17). Es zeigte sich, dass in diesem Kollektiv Multimorbidität die Regel ist, das heißt, die Patienten haben zusätzlich zur Atherothrombose noch weitere behandlungs- oder einstellungsbedürftige Erkrankungen oder Risikofaktoren, davon am häufigsten Hypertonie, Dyslipidämie und Diabetes mellitus. Diese Faktoren traten in einer konsistenten Prävalenz in den einzelnen Subgruppen der symptomatischen Patienten auf.

Bereits frühere epidemiologische Untersuchungen in Deutschland kritisierten übereinstimmend die nicht ausreichende Therapie beziehungsweise medikamentöse Einstellung der Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren. Dies gilt insbesondere für Patienten mit Herzerkrankungen und Diabetiker (1820). Auch im Risikokollektiv der REACH-Patienten war die Behandlungsprävalenz der Patienten verbesserungsbedürftig: So wurden beispielsweise lipidsenkende Therapien beziehungsweise Plättchenhemmer nur bei jeweils drei Vierteln der Patienten eingesetzt. Des Weiteren schöpfte man die Möglichkeiten der medikamentösen Therapie nicht aus, was die schlechten Einstellungsraten erklären könnte: 27 % der Hypertoniker verfehlten den Blutdruckzielwert von 140/90 mmHg und 66 % der Patienten mit Hyperlipidämie den Cholesterinzielwert von 190 mg/dL. Hierbei ist zu beachten, dass für manche Patientengruppen (Diabetes mellitus, Nephropathie) noch niedrigere Blutdruck- und Lipidzielwerte gelten, das heißt die Einstellungsgüte in REACH wurde eher überschätzt. Bei der Betrachtung der Patienten mit mehreren behandelbaren Risikofaktoren zeigte sich, dass es perfekt eingestellte Patienten in der klinischen Realität kaum gibt (20, 21). Hier spielt insbesondere die Definition der Grenzwerte für die medikamentöse Einstellung der Risikofaktoren in einzelnen Patientengruppen eine wichtige Rolle. In Großbritannien wird zum Beispiel eine Therapie mit Statinen, ACE-Hemmern und Betablockern für alle Patienten nach Herzinfarkt empfohlen, ohne dass definierte Zielwerte für Blutdruck oder Cholesterin angegeben werden (22). So ist anzunehmen, aber bislang nicht untersucht, dass aus angenommenen unterschiedlichen Leitlinien verschiedene Ereignisraten resultieren.

Das REACH-Register wird dadurch limitiert, dass die Gründe für oder gegen eine medikamentöse Therapie beziehungsweise die Einhaltung eines Zielwerts nicht dokumentiert wurden. Außerdem lässt sich die Frage, inwieweit eine leitliniengerechte Therapie die Ereignisrate der Patienten senkt, durch dieses Register nicht sicher beantworten. Dies müsste durch randomisierte Studien geklärt werden. Die absolute Risikoreduktion ist vom Basis-Risiko der Patienten abhängig. Der absolute Nutzen der leitliniengerechten medikamentösen Therapie bezüglich der Verhinderung des kombinierten Endpunktes von Tod, nicht tödlichem Herzinfarkt und nicht tödlichem Schlaganfall beträgt bei der Primär-Prävention bei Ereignisraten von etwa 10 % durch Thrombozytenfunktionshemmer etwa 2 bis 3 %, durch Statine etwa 3 bis 4 % und durch ACE-Hemmer 2 bis 3 %. Bei der Sekundärprävention liegen die Werte etwas höher. Einschränkend muss man sagen, dass es zum additiven Nutzen dieser Therapien keine Daten gibt. Selbstverständlich sind auch durch eine leitliniengerechte Therapie kardiovaskuläre Ereignisse nicht vollständig zu verhindern, insbesondere bei Patienten mit hohem Gesamtrisiko (21). Basis jeglicher Empfehlungen stellen natürlich die nicht medikamentösen Maßnahmen, wie Nichtrauchen, Ernährungsumstellung, Gewichtsreduktion und körperliches Training dar.

Bemerkenswert in REACH ist die hohe Prävalenz von übergewichtigen beziehungsweise adipösen Patienten. Sowohl ein erhöhter BMI (23) als auch die abdominelle Adipositas (24) sind etablierte Risikofaktoren für die kardiovaskuläre Mortalität und Morbidität.

Im Längsschnittteil der Studie fiel die hohe kardiovaskuläre Ereignisrate auf. Bei Berücksichtigung aller tödlichen und nicht tödlichen Ereignisse einschließlich Krankenhauseinweisungen innerhalb eines Jahres war etwa jeder fünfte symptomatische und jeder fünfzehnte Patient mit RF betroffen. Somit ist eine klinisch manifeste Atherothrombose mit einer etwa dreimal höheren Ereignisrate verbunden als das klinisch stumme Vorstadium. Es fiel auf, dass Patienten mit einer PAVK im Vergleich zu solchen mit einer KHK oder CVD nicht nur häufiger vom kardiovaskulären Tod betroffen waren, sondern auch den kombinierten Mortalitäts-/Morbiditätsendpunkt deutlich häufiger erreichten. PAVK-Patienten scheinen einem besonders hohen Risiko ausgesetzt zu sein, auch in einem Stadium, in dem zwar der Knöchel-Arm-Index unter 0,9 erniedrigt ist, aber noch keine Claudicatio intermittens auftritt. Dieser Befund ist insbesondere durch den hohen Anteil von PAVK-Patienten mit dem Befall zusätzlicher Gefäßgebiete zu erklären (25).

Das REACH-Register wird Daten zur Morbidität und Mortalität der Patienten mindestens bis zum 4-jährigen Follow-Up liefern (26). Auswertungen zum Kreuzrisiko, das die Patienten mit ursprünglicher Manifestation der Atherothrombose für weitere Ereignisse in anderen Gefäßetagen haben, werden zum Verständnis der Atherothrombose als generalisierte Gefäßerkrankung beitragen.

Interessenkonflikt
Das Register wurde von den Firmen Bristol Myers Squibb GmbH & Co KGaA und Sanofi-Aventis GmbH finanziert. Alle Autoren haben Forschungsunterstützung und Vortragshonorare von beiden Firmen erhalten.

Manuskriptdaten
eingereicht: 28. 8. 2007, revidierte Fassung angenommen: 24. 6. 2008


Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Uwe Zeymer
Herzzentrum Ludwigshafen, Med. Klinik B
Bremserstraße 79
67063 Ludwigshafen am Rhein
E-Mail: Uwe.Zeymer@t-online.de


Summary
Risk Factors and Event Rates in Patients With Atherothrombotic
Disease in Germany: Results of the REACH Registry
Introduction: The aim of the international Reduction of Atherothrombosis for Continued Health (REACH) registry was to identify prospectively characteristics, risk factors, treatments, and cardiovascular event rates in stable outpatients with atherothrombotic disease, as well as in asymptomatic patients with risk factors for atherothrombotic disease.
Methods: A total of 512 physicians in Germany enrolled 4986 outpatients with documented atherothrombotic disease, as well as 608 asymptomatic patients with at least three risk factors for atherothrombotic disease, in the REACH registry. Patients will be followed for up to four years, with assessments being performed at regular intervals; the results of the one-year follow-up are presented here.
Results: The documented risk factors were hypertension (58.2%), hypercholesterolemia (74.6%), diabetes (37.6%), and obesity (28.1%). A large percentage of patients did not reach the therapeutic target values specified in current German and European S1 guidelines. After 1 year, 2.1% of the patients with symptomatic atherothrombotic disease and 1.5% of the patients with at least three cardiovascular risk factors had died of a cardiovascular event, whereas 5.8% of the former and 2.5% of the latter patient group had reached a combined endpoint consisting of cardiovascular death, nonfatal myocardial infarction, and nonfatal stroke.
Conclusion: The traditional risk factors are common in patients with coronary heart disease, cerebrovascular disease (stroke and/or transient ischemic attack), or peripheral arterial occlusive disease. Many patients with these conditions or associated risk factors are not treated according to current guidelines. This may explain, at least in part, the high rates of cardiovascular events observed after one year.
Dtsch Arztebl 2008; 105(45): 769–75
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0769
Key words: cardiovascular risk factors, coronary heart disease, outpatient care, stroke, arterial occlusion


The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de
eTabelle:
www.aerzteblatt.de/artikel08m769
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