ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2008Charité und Helios: Neue Kooperationsform

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Charité und Helios: Neue Kooperationsform

Dtsch Arztebl 2008; 105(46): A-2430 / B-2070 / C-2006

Richter-Kuhlmann, Eva

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LNSLNS Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das private Helios-Klinikum in Berlin-Buch beenden zum 31. Dezember 2008 ihre institutionelle Zusammenarbeit. An die Stelle des 2001 geschlossenen Kooperationsvertrags, der ursprünglich mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2021 versehen war, tritt nun eine „projektbezogene Zusammenarbeit“. Die Entscheidung sei einvernehmlich getroffen worden, erklärten der neue Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl, und der Vorsitzende der Helios-Geschäftsführung, Dr. Francesco De Meo. Die neu entstehenden gegenseitigen Verpflichtungen würden zeitnah geregelt.

Die einstige bundesweite „Vorzeige-Kooperation“ zwischen Helios und der Charité war vor einem Jahr in die Kritik geraten. Damals wurden erstmals Vorwürfe bekannt, denen zufolge Personal der Charité in der Krankenversorgung von Helios eingesetzt wurde – ohne Rückerstattung der Personalkosten. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft untersucht derzeit noch die genauen Umstände der Zusammenarbeit.

„Wir verändern jetzt die Form unserer Zusammenarbeit, nicht aber Inhalt, Ziele und Umfang“, betonte Einhäupl. Der Campus Berlin-Buch verliere dabei nicht seinen Ruf als Wissenschaftsstandort. Auch die Zusammenarbeit mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch werde verstärkt. ER
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