ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2008Qualitätsmanagement: Arme Fachangestellte
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Es ist schon erstaunlich, wie wir ständig über die großartigen Erfolge des QM informiert werden. Erstaunlich ist vor allem, was wir da an unglaublichen Verbesserungen erfahren. Termine werden eingehalten, Patienten freundlich begrüßt, Mitarbeiterinnen haben feste Verantwortlichkeiten. Es gibt sogar einen Wickeltisch, womöglich noch Windeln für unsere kleinsten Patienten! Unfassbar, kaum zu glauben! Wir reiben uns die Augen. Womöglich gibt es in einer orthopädischen Praxis sogar noch einen Schuhlöffel für die in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkten Patienten!? Der einfache Landarzt fragt sich da schon, was diese Kollegen eigentlich bisher so gemacht haben. Was in diesem Artikel aufgezählt wird, sind alles Selbstverständlichkeiten, will man eine einigermaßen gut laufende und stark frequentierte Praxis führen und am Leben halten. Dafür haben arme Fachangestellte circa 1 000 Stunden investiert? Mehr Gehirnschmalz vom Chef hätte es auch getan.
Dr. Bernhard Reiß, Rosenweg 2,
23898 Sandesneben
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