PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2008; 105(46): A-2474 / B-2100 / C-2034

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Forschungspreis – verliehen von der Firma iMDSoft, Tel Aviv, Israel, an Prof. Dr. Thomas Bein, Marcus Creutzenberg und Dr. Markus Ritzka, Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Regensburg. Dotation: 6 000 US-Dollar. Sie erhielten die Auszeichnung für ein Projekt zur Implementierung eines konsequenten lungenschonenden Beatmungsprotokolls in ein elektronisches Überwachungssystem. Das System ermöglicht die computergestützte Onlinedokumentation und Interpretation der zunehmenden Datenmengen von kritisch kranken Intensivpatienten.

William-Liley-Medaille – verliehen von der internationalen Gesellschaft „The Fetus as a Patient“ an Prof. Dr. med. Eberhard Merz, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt-Praunheim. Er wurde für seine hervorragenden Verdienste um die Ultraschalldiagnostik in der Schwangerschaft ausgezeichnet. Merz wurde darüber hinaus in die „International Academy of Perinatal Medicine“ aufgenommen. Bislang wurde diese Ehre nur vier deutschen Gynäkologen zuteil.

Becht-Forschungspreis – verliehen von der Deutschen Herzstiftung an Dr. med. Holger Nef, Bad Nauheim, Dotation: 15 000 Euro. Er wurde für seine Arbeiten zur Entstehung der Tako-Tsubo-Kardiomyopathie ausgezeichnet.

Stephan Doering, Vorsitzender der Preisjury, Peter Zorn, Jörg Weidenhammer, Geschäftsführer Asklepios Medical School, Katja Stäbler, Birger Dulz, Präsident der GePs (von links)
Stephan Doering, Vorsitzender der Preisjury, Peter Zorn, Jörg Weidenhammer, Geschäftsführer Asklepios Medical School, Katja Stäbler, Birger Dulz, Präsident der GePs (von links)
Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen und Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen – verliehen von der Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen e.V. (GePs), gestiftet von den Asklepios-Kliniken Hamburg GmbH. Der Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen wurde an Dr. Peter Zorn und Priv.-Doz. Dr. Volker Roder, Bern, für deren Arbeiten zur randomisiert-kontrollierten Evaluation der „Schema zentrierten emotiv-behavioralen Therapie (SET)“ von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen verliehen. Der Preis war mit 10 000 Euro dotiert. Die mit 5 000 Euro dotierte Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen erhielt Dipl.-Psych. Katja Stäbler, Heidelberg, für ihre Arbeit „Reaktionen auf Ausschluss bei Borderline-Persönlichkeitsstörung“.
Meinhard-von-Pfaundler-Präventionspreis – verliehen von der Stiftung Kindergesundheit an Prof. Dr. med. Bernhard Liebl, Leitender Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz in Anerkennung seiner Verdienste zur Förderung der kindlichen Gesundheit durch Prävention. Liebl war in Bayern maßgeblich an der Etablierung und Erweiterung des Neugeborenen-Screenings auf angeborene Stoffwechselstörungen und Hörstörungen beteiligt.
Oliver Söhnlein Foto: privat
Oliver Söhnlein Foto: privat
Hermann-Rein-Preis – verliehen von der Gesellschaft für Mikrozirkulation und Vaskuläre Biologie e.V., Dotation: 2 000 Euro, gestiftet von der Firma Servier Deutschland GmbH, an Dr. med. Oliver Söhnlein, Aachen, in Anerkennung seiner Arbeit „Neutrophil secretion products pave the way for inflammatory monocytes“.
Hannelore-Stübler-Preis – gestiftet von Prof. Dr. G. Görge, Saarbrücken, Dotation: 2 000 Euro, an Petra Keul, Abteilung für Vaskuläre Biologie am Institut für Pathophysiologie der Universität Duisburg-Essen, für ihre experimentiellen Untersuchungen zur Entwicklung der Arteriosklerose der Gefäße.
Dr.-Lothar-Beyer-Preis – verliehen von der Dr.-Lothar-Beyer-Stiftung im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in Berlin an folgende Projekte und Arbeitsgruppen: Den 1. Preis, dotiert mit 25 000 Euro, erhielt die Arbeitsgruppe von Prof. Jochen Gensichen, Frankfurt a. M./Jena, für die Arbeit „Nachhaltige Depressionstherapie in der Hausarztpraxis“. Der 2. Preis ging an die Arbeitsgruppe von Dr. Hanna Kaduszkiewicz, Hamburg, für die Arbeit „Evidenz für den Einsatz der Cholinesterasehemmer bei demenziellen Erkrankungen“. Dotation: 10 000 Euro. Der 3. Preis wurde geteilt: Ausgezeichnet wurde die Arbeitsgruppe um Prof. Szecsenyi, Heidelberg, für die Arbeit „Versorgung von Patienten mit funktionellen/somatoformen Störungen in der Hausarztpraxis“ sowie die Gruppe um Prof. Niebling, Freiburg, für die Arbeit „Patientenbeteilung bei medizinischen Entscheidungen in der hausärztlichen Versorgung depressiver Patienten“. Dotation: je 7 500 Euro. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema