ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2008Streitgespräch: Noch nicht alles verloren
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
. . . Die Politik möchte bekannterweise die Ideologie der Freiberuflichkeit der Ärzte beenden. Das bedeutet das Ende der Demokratie im Gesundheitswesen. Und weiter? Wer ist der Nächste? Die Politik versucht ein System aus osteuropäischen Ländern, welches bereits tot ist, zu exhumieren. Dabei scheinen sie Exhumination mit Reanimation zu verwechseln. Die Folgen dieses Wandels sind irreparabel. Ständige Unterfinanzierung führt zu einem stetigen Qualitätsverlust. In einigen Kliniken gibt es bereits jetzt Probleme, kompetente Nachfolger für Chefärzte zu finden und andere Stellen zu besetzen, wie man auch an dem Stellenmarkt in Ihrem Heft sehr gut erkennen kann. Unsere Funktionäre und Gesundheitspolitiker sollten die politische Kultur bei Herrn Huber und Herrn Beckstein lernen. Wir können stolz darauf sein, dass es Kollegen wie Herrn Grauduszus gibt. Das bedeutet, es ist noch nicht alles verloren . . .
Dr. med. Eugen Polonski, Goerdelerstraße 55, 42651 Solingen
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Stellenangebote