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LNSLNS Mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurden drei Ärzte ausgezeichnet: Dr. med. Siegmund Kalinski (70), Arzt für Allgemeinmedizin/Psychotherapie, Frankfurt/Main, in Anerkennung seines mehr als 30 Jahre währenden Engagements für die Ärzteschaft und die Patienten und in Anerkennung seiner Bemühungen um die deutsch-polnische Verständigung; Prof. Dr. med. Friedrich Klippel, Chefarzt der Urologischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus Celle, seit 1991 Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr, ein Pionier der Tumorimpfung und anderer Methoden der Immuntherapie auf der Basis biologischer Präparate; Prof. Dr. med. Fritz Lampert, Leiter der Abteilung Allgemeine Pädiatrie, Hämatologie und Onkologie am Zentrum für Kinderheilkunde in Gießen, in Anerkennung seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Zusammenhang mit der "Tour Peiper", einer Aktion zugunsten krebskranker Kinder in Deutschland, die seit 1988 aktiv ist.
Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurden zwei Ärzte ausgezeichnet: Prof. Dr. med. Klaus Held, Ärztlicher Direktor des Evangelischen Krankenhauses GöttingenWeende; Prof. Dr. med. Gert Huffmann, Facharzt für Nerven- und Gemütsleiden, ehemaliger Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Marburg.


Karl-Heinz Fuchs (70), Bundesrichter a. D., ehemaliger langjähriger Vorsitzender des Landesberufsgerichts für Ärzte in Baden-Württemberg, Stuttgart, erhielt in Anerkennung seiner Verdienste um die Ärzteschaft das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft, verliehen von der Bundes­ärzte­kammer. Über drei Jahrzehnte war Karl-Heinz Fuchs beim Landesberufsgericht für Ärzte tätig. Den Vorsitz übernahm er 1981. In der Laudatio heißt es, "die Entscheidungen des Landesberufsgerichts haben zu einer gefestigten und anerkannten Rechtsprechung geführt, die in vergleichbaren Fällen entsprechend Anwendung findet".


Prof. Dr. med. Peter Drings (57), Ärztlicher Direktor der Thoraxklinik Heidelberg-Rohrbach, erhielt in Anerkennung seines Einsatzes und seiner besonderen Verdienste um die ärztliche Fortbildung die Ernst-vonBergmann-Plakette, verliehen von der Bundes­ärzte­kammer.
Drings, der seit 1995 stellvertretender Ärztlicher Direktor und seit Juli 1997 Ärztlicher Direktor der Thoraxklinik Heidelberg-Rohrbach ist, hat wiederholt als Referent und Kongreßgestalter an den Seminarkongressen der Bundes­ärzte­kammer und der Österreichischen Ärztekammer in Davos, Montecatini, Grado und Badgastein teilgenommen, ferner regelmäßig auch an den Kongressen der Kongreßgesellschaft für Ärztliche Fortbildung e.V. in Berlin. An verschiedenen Krankenhäusern und Kliniken der Region Mannheim, Speyer, Karlsruhe, Heilbronn und Darmstadt hat er Fortbildungsvorträge und Seminare vor der Heidelberger Ärzteschaft gehalten. Besonders während der Zeit als Oberarzt war er Referent bei zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen der Medizinischen Universitätsklinik in Heidelberg und der Ärzteschaft im süddeutschen Raum. Mehr als 400 wissenschaftliche Beiträge über klinische Untersuchungen, besonders aus dem Gebiet der klinischen Onkologie, zeugen von dem reichen Schaffen von Prof. Drings.


Dr. jur. Klaus-Peter Stritzel, Ministerialrat a. D., ist in Anerkennung seiner Verdienste und seines Einsatzes im Dienste der Ärzteschaft mit dem Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft, verliehen von der Bundes­ärzte­kammer, ausgezeichnet worden. Dr. Stritzel habe sich, heißt es in der Laudatio, insbesondere auch Verdienste um die schleswig-holsteinische Ärzteschaft erworben. Er war von 1984 bis 1994 Referent im Ministerium für Arbeit, Soziales, Jugend und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein. In dieser Zeit entwickelte sich eine kooperative Atmosphäre zwischen dem Ministerium und der Ärztekammer SchleswigHolstein. Im Auftrag der Ärztekammer ist er Geschäftsführendes Vorstandsmitglied in dem von der Ärztekammer maßgeblich mitgegründeten Förderverein zur Schaffung eines Lehrstuhls für Allgemeinmedizin.
EB

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