ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2008Rundfunkgebühr: Chronisch Kranke können sich befreien lassen

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Rundfunkgebühr: Chronisch Kranke können sich befreien lassen

Dtsch Arztebl 2008; 105(48): [95]

WZ

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LNSLNS Eine Erhöhung der Rundfunkgebühr von derzeit 17,03 auf 17,98 Euro monatlich steht zum 1. Januar 2009 ins Haus. Die Techniker-Krankenkasse Niedersachsen rät daher chronisch Kranken, sich von der Rundfunkgebühr befreien zu lassen. Je nach Schwere der Krankheit ist auch eine zeitliche Befristung der Befreiung möglich.

Patienten, die beispielsweise aufgrund von schweren Darm-, Nieren- oder Krebserkrankungen für längere Zeit nicht an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen können, erhalten von den Versorgungsämtern die erforderliche Bescheinigung. Diese muss zusammen mit dem Antrag bei der Gebühreneinzugszentrale in Köln eingereicht werden.

Ulrike Fieback von der Techniker- Krankenkasse Niedersachsen empfiehlt, den Antrag bei der Gebühreneinzugszentrale bereits parallel mit dem Gang zum Versorgungsamt zu stellen. Die Bescheinigungen des Amts können dann nachgereicht werden. Zudem lohnt es sich laut Auskunft der Techniker-Krankenkasse, selbst Unterlagen von Ärzten und Krankenhäusern zu beschaffen, um den ärztlichen Dienst der Versorgungsämter zu unterstützen und so das Verfahren zu beschleunigen. WZ
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