ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2008MFA: Mehr Respekt erwartet
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. . . Als ich über den Satz „Die MFA kommt in der Regel aus einfachen sozialen Verhältnissen und ist aufgrund ihrer Vorbildung nur eingeschränkt in der Lage, ihre Rechte zu erkennen und wahrzunehmen“ stolperte, habe ich mich gefragt, ob die DÄ-Redakteure die Artikel, die sie beabsichtigen zu veröffentlichen, überhaupt lesen. Obwohl ich auch eine MFA-Ausbildung genossen habe und daher wohl nur „eingeschränkt in der Lage bin, meine Rechte zu erkennen und wahrzunehmen“ wurde mir doch klar, dass man auf eine solche Aussage mit einer Verleumdungsklage reagieren könnte. Auch möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht nur die eine Möglichkeit gibt, nämlich „aus einfachen sozialen Verhältnissen“ zu kommen und es daher nicht zu einer besseren Ausbildung zu bringen, sondern dass die Motivation auch eine andere sein kann. Beispielsweise war es bei mir der Spaß an der Arbeit mit Menschen, der Wunsch, einen verantwortungsvollen Beruf ausüben zu wollen und meine Teamfähigkeit zu erproben und zu verbessern. Was mich jedoch am allermeisten schockiert hat, ist, dass eine Fachlehrerin am Berufskolleg, eine Ausbildungsberaterin einer Ärztekammer solche Worte von sich gibt. Gerade von einer Person in dieser Position hätte ich mehr Respekt vor unserem Können erwartet . . .
Simone Zell, Abt-Cloos-Weg 6,
88400 Biberach an der Riß/Stafflangen
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