ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2008Finanzkrise: Sehr informativ
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Dem Chefredakteur Heinz Stüwe ist zu danken, dass er klarstellt, unsere Renten seien sicher, auch „wenn der gesamte Finanzsektor auf die Intensivstation kommt“. Die sehr informative Seite eins bringt aber auch einen sonst fernliegenden Gedanken ins Blickfeld: Obschon nur ca. 17 Prozent der etwa 100 Milliarden Euro Vermögensanlagen aller berufsständischen Versorgungswerke in Aktien investiert sind, also immerhin 17 Milliarden, ist es vielleicht jetzt an der Zeit, genauer nach den Kriterien dieser Anlagen zu fragen, insbesondere unter ethischen Gesichtspunkten. Hier sollte doch unser ärztliches Ethos auch gelten. Und wenn dem so ist, müssten wohl diese Milliarden am ehesten im Bereich von Nachhaltigkeitsfonds angelegt sein. Trifft das zu? Oder wird auch in unserem Stand nur nach Rendite gefragt? – Wie sich jetzt zeigt, haben in der ganzen Finanzmisere gerade die ethisch gut vertretbaren Anlagen sehr wenig gelitten. Sollte das DÄ dieser Frage mal tiefer auf den Grund gehen? Da könnten sich auch für das private Verhalten Konsequenzen ergeben.
Dr. med. Wieland Walther,
Albert-Schweitzer-Straße 7 a, 79199 Kirchzarten
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