ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2008Die Biopsie bei Tumoren des muskuloskeletalen Systems: Schlusswort
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LNSLNS Ich bedanke mich für die ergänzenden Mitteilungen aus dem Zentrum für Weichteilsarkome, GIST und Knochentumoren im Südwestdeutschen Tumorzentrum CCC Tübingen. Diese ergänzenden Mitteilungen lassen mich vermuten, dass die Problematik um die Biopsien überall ähnlich zu sein scheint. Ich bedanke mich insbesondere für die Bemerkungen zur Lokalanästhesie, die auch nach unserem Verständnis keine adäquate Massnahme darstellt. Ganz besonders wichtig ist auch die Bemerkung hinsichtlich pathologischer Frakturen, die immer Anlass sein sollten, vor einer operativen Versorgung hinsichtlich ihrer Ursache abgeklärt zu werden. Im Zweifelsfall ist besonders bei jungen Patienten ohne Karzinomvorgeschichte eine Biopsie durchzuführen, um eine primäre Knochensarkomerkrankung nicht zu übersehen. Eine vorschnelle operative Stabilisierung hätte hier fatale Folgen und sollte unter allen Umständen vermieden werden.

Die Bemerkungen zur Strahlentherapie werden von mir als hilfreiche Ergänzungen eingestuft, gehören aber nicht zum Thema Biopsie.
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0863b

Prof. Dr. med. Jürgen Bruns
Schwerpunkt orthopädische Chirurgie des Bewegungsapparates
Diakonieklinikum Hamburg – Krankenhaus „Alten Eichen“
Jütländer Allee 48
22527 Hamburg
E-Mail: juergen-b-bruns@web.de

Interessenkonflikt
Die Autoren beider Diskussionsbeiträge erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

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