ArchivDeutsches Ärzteblatt19/1997Qualitätssicherung: Zankapfel

SPEKTRUM: Leserbriefe

Qualitätssicherung: Zankapfel

Springorum, H.-W.

Zu dem "Seite eins"-Beitrag "Originäre Aufgabe" von Dr. Harald Clade in Heft 15/1997
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LNSLNS Die Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle sind seit Jahren Zankapfel zwischen den Krankenkassen, der Krankenhausgesellschaft und den Ärztekammern. Übersehen wird bei diesen Streitigkeiten, daß wirkliche Qualitätskontrolle natürlich nur die Resultatkontrolle medizinischer Leistungen sein kann.
Durch die flächendeckende Zerschlagung der Chefarztambulanzen fehlt für den wichtigen Bereich der im Krankenhaus durchgeführten Operationen jegliches Kontrollinstrument für die Spätresultate. Dieses Manko kann nur durch mühsame Melderegister, umständliche Befragungsaktionen und zweitklassige Doktorarbeiten abgefedert werden.
Hinter den vollmundigen Begriffen der Qualitätssicherung verbirgt sich im Grunde nur die Standardisierung der Durchführungsbedingungen. Genau diese Standardisierung war für die Ärzteschaft in den vergangenen Jahrzehnten ohnehin immer selbstverständlich.
Prof. Dr. med. H.-W. Springorum, Caritaskrankenhaus Bad Mergentheim, Uhlandstraße 7, 97980 Bad Mergentheim
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