ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 5/2008Hausarztmodelle: Der wirtschaftliche Vorteil zählt

SUPPLEMENT: PRAXiS

Hausarztmodelle: Der wirtschaftliche Vorteil zählt

Dtsch Arztebl 2008; 105(50): [2]

EB

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80 Prozent der niedergelassenen Ärzte in Deutschland nehmen an Hausarztmodellen teil. Foto: Keystone
80 Prozent der niedergelassenen Ärzte in Deutschland nehmen an Hausarztmodellen teil. Foto: Keystone
Eine Fülle von Hausarztmodellen der Krankenkassen, bei denen die Versicherten vor dem Kontakt mit Fachärzten zunächst ihren Hausarzt kontaktieren müssen, sind auf dem Markt. Eine repräsentative Befragung von TNS Healthcare (www.tns-nfratest.com) bei 245 niedergelassenen Hausärzten und hausärztlichen Internisten hat ergeben, dass 80 Prozent der Ärzte in Deutschland an Hausarztmodellen teilnehmen, 57 Prozent der Ärzte beteiligen sich sogar an mehreren solcher Modelle.

Nach der Umfrage vom September 2008 sind die Gründe dafür vor allem ökonomische Anreize; die verbesserte Qualität der Versorgung von Patienten spielt dagegen keine besondere Rolle. So geben 83 Prozent der befragten Ärzte die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation ihrer Praxis als Teilnahmegrund an, 80 Prozent nennen ökonomische Anreize der Krankenkasse, aber nur 47 Prozent führen den Wunsch nach Verbesserung der ärztlichen Versorgung als Motiv für die Teilnahme an. Auch eine Verbesserung der Kooperation zwischen den Ärzten, etwa zur Vermeidung von Doppeluntersuchungen, ist hierfür nur von geringer Bedeutung. Lediglich 19 Prozent der befragten Ärzte geben gute Erfahrungen mit Ärztekooperationen und Ärztenetzen als Teilnahmegrund an. EB
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