ArchivDeutsches Ärzteblatt19/1997Embryonenschutz: Wissenschaftsfeindlich

SPEKTRUM: Leserbriefe

Embryonenschutz: Wissenschaftsfeindlich

Loos, Heiner

Zu dem Beitrag "Dolly und das Embryonenschutzgesetz" von Detlev von Bülow in Heft 12/1997
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LNSLNS . . . Die Natur klont seit ihrem Bestehen (eineiige Zwillinge), und dennoch entwickeln sich zwei eigenständige Individuen. Mir ist es ziemlich einerlei, wieviel Klone es von mir gibt, da das eigentliche Individuum erst durch die geistige Entwicklung entsteht. Wenn durch diese Genforschung Erbkrankheiten verhindert werden können, sollte sie unbedingt fortgesetzt werden. Wer steht denn hinter der scheinheiligen und wissenschaftsfeindlichen Aktion? Die Institution Kirche, die durch Kreuzzüge, Hexenverbrennung und heute noch aktiven religiösen Fanatismus für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich ist, sie erhebt sich zum moralischen Richter und Anwalt (siehe Bischof-Zitat) des Lebens! Ein hirntoter, an Maschinen hängender Mensch hat die wesentlichste individuelle Eigenschaft verloren, nämlich den Geist beziehungsweise die Seele, ein intrauterines Leben hat den Geist noch nicht. Eine Trennung von Körper und Geist, wie es die Kirche im Zusammenhang mit Abtreibung und Transplantationsgesetz versucht, ist wissenschaftlich nicht vertretbar und in den Konsequenzen sogar inhuman . . .
Dr. med. Heiner Loos, Ulmenallee 30, 16356 Ahrensfelde
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