ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2008Gesund­heits­förder­ung und Prävention: Mühsamer Weg zum richtigen Lebensstil

THEMEN DER ZEIT

Gesund­heits­förder­ung und Prävention: Mühsamer Weg zum richtigen Lebensstil

Dtsch Arztebl 2008; 105(51-52): A-2750 / B-2339 / C-2251

Neumann, Norbert-Ullrich; Bellinger, Marlene; Frasch, Karel

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Eine Änderung des Gesundheitsbewusstseins in den Industrieländern wird nur gelingen, wenn man das allgemeine Werte- und Relevanzsystem dieser Gesellschaftsordnungen kritisch betrachtet.

Probleme der Volksgesundheit, die sehr eng mit den Lebensgewohnheiten der Bürger zusammenhängen, rücken in der letzten Zeit verstärkt in den Fokus der Medien. Gemeint sind Gefährdungen durch Alkoholkonsum, Fehl- und Überernährung, Bewegungsmangel und chronischen psychosozialen Stress (5, 10, 16, 32, 33). Die Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren und gesundheitlichen Risiken sind seit Jahren bekannt (1, 5, 7,16, 21). Bei großen Teilen der Bevölkerung haben diese Fakten jedoch in keiner Weise zu gesundheitsbewusstem Verhalten geführt. Im Gegenteil – beispielsweise nehmen Übergewicht, Diabetes mellitus Typ II, das metabolische Syndrom und kardiovaskuläre Erkrankungen weiter zu (3, 5, 9, 31). Bestimmte gesundheitlich riskante Verhaltensweisen sind vermutlich deswegen besonders schwer zu modifizieren, weil sie in einem engen Kontext mit gesellschaftlichen Einstellungen, Verhaltensnormen und bestimmten wirtschaftlichen Gegebenheiten stehen.

In einer profit- und konsumorientierten Wohlstandsgesellschaft gibt es typische Wertvorstellungen und Verhaltensnormen, die auf gesundheitliche Risiken und die jeweiligen Gesundheitssysteme Einfluss nehmen (8, 15, 18, 27). Das Leben in den Industrienationen ist unter anderem durch materiellen Überfluss, religiösen und weltanschaulichen Pluralismus, Leistungs- und Zeitdruck, Profitstreben und Egoismus charakterisiert (8, 13, 20).

Lebenseinstellung, Lebensstil und Zufriedenheit
Industrienationen verfügen über materiellen Reichtum und gut ausgebaute Gesundheitssysteme; die Lebenserwartung ist wesentlich höher als in den Ländern der sogenannten Dritten Welt. Dies sagt aber noch wenig aus über die Volksgesundheit und die Lebenszufriedenheit der Menschen dort. Legt man die Definition der Welt­gesund­heits­organi­sation von Gesundheit („Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.“) zugrunde, so wird klar, dass es auch in den Industrienationen nur wenige vollkommen gesunde Individuen gibt. Noch seltener als Gesunde sind in diesen Ländern glückliche und zufriedene Menschen anzutreffen. In einer Untersuchung der New Economics Foundation aus dem Jahr 2006 (11) sahen sich die Bewohner des Südseeinselstaats Vanuatu als die glücklichsten und zufriedensten Menschen der Welt. Die ersten 40 Plätze werden allesamt von Ländern der Dritten Welt belegt. Deutschland rangierte auf Platz 81 und damit noch deutlich vor den anderen großen Industrienationen. Auch wenn in dieser Untersuchung nicht primär volksgesundheitliche Daten erfasst wurden, so zeigt sich auf jeden Fall, dass materieller Wohlstand und gut ausgebaute Gesundheitssysteme keine Garantie für Glück und Lebenszufriedenheit sind.

Wie wir mit uns und unseren Mitmenschen umgehen, nimmt Einfluss auf Zufriedenheit, Glück und Gesundheit (8, 25, 26). In unserer Gesellschaft ist einerseits ein Mangel an Eigenverantwortung, Zufriedenheit, Bescheidenheit und Leidensfähigkeit zu beobachten, andererseits bestehen materialistische und wohlfahrtsstaatliche Ideologien wie beispielsweise Anspruch auf Wohlstand, Arbeit, Mobilität und Gesundheit. Nationale und multinationale Unternehmen bedienen sich nicht nur dieser Gegebenheiten, sondern sie manipulieren sie auch (8, 13, 20). Hinsichtlich der Verführung zu egoistischen und konsumorientierten Lebensstilen spielen insbesondere die Massen- und Kommunikationsmedien eine zwiespältige Rolle (14). Zufriedenheit, Glück und Gesundheit der Menschen, die sich ständig dieser Medien bedienen, haben mit Sicherheit nicht zugenommen, jedoch zweifelsohne die Gewinne der Anbieter (8, 11, 20, 32). Die Zukunft der industriellen Gesellschaft ist grundsätzlich mit einer gewissen Sorge zu betrachten. Meadows und Mitarbeiter (13) sowie Radermacher (20) haben in ihren Publikationen diese Probleme eindrücklich dargestellt. Eine Umorientierung der Werte- und Relevanzsysteme weg von Profit-/Besitz-/Konsumstreben und Ideologien von grenzenlosem Wachstum und Wohlstand hin zu mehr Mitmenschlichkeit, Bescheidenheit, Eigenverantwortung, Kunst und Kultur sei vonnöten (8, 20, 23).

Eine Änderung des Gesundheitsbewusstseins und der Gesundheitssysteme in den Industrieländern wird nicht gelingen, ohne dass man das allgemeine Werte- und Relevanzsystem dieser Gesellschaftsordnungen kritisch betrachtet (6, 8, 11, 20). Sicherlich ist es nicht möglich, das etablierte Gesundheitssystem mit simplen Maßnahmen zu verbessern. Es sind die in komplexen systemischen Zusammenhängen stehenden soziologischen und wirtschaftlichen Faktoren des Gesundheitswesens, welche „einfache“ Lösungen unmöglich machen (14, 16, 23, 27). Nicht zuletzt ist unser Gesundheitswesen auch eine Gesundheitsindustrie, die in zunehmendem Maß nach marktwirtschaftlichen Prinzipien betrieben wird (16, 18, 27).

Verdient wird an Kranken, nicht an Gesunden
Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen im weiteren Sinne belief sich 2008 auf 4,3 Millionen; damit ist diese Branche der bedeutendste Arbeitgeber in Deutschland. Die direkten Gesundheits- beziehungsweise Krankheitskosten lagen 2006 bei 234 Milliarden Euro, das entspricht 11,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (Statistisches Bundesamt 2007). Menschen, die mit einfachen und preiswerten Methoden selbst und erfolgreich für ihre Gesundheit sorgten, wären für diesen Gesundheitsmarkt kontraproduktiv (16, 18, 27). Es käme zu Umsatz- und Gewinneinbußen und natürlich auch zu Arbeitsplatzverlusten. Die Gesundheitsindustrie ist auch eine Folge der profitorientierten marktwirtschaftlichen Lebensphilosophie, die auf Wachstum und Gewinn setzt. Ein Gesundheitssystem, in dem wenig Profit zu erzielen ist, wäre privatwirtschaftlich vollkommen uninteressant. Traditionell zählen große Bereiche des Gesundheitswesens zu den öffentlichen Aufgaben. Gewinnorientiertes Betreiben entsprechender Einrichtungen war nicht oberste Prämisse. Dies ändert sich mit der zunehmenden Privatisierung (15, 27). Privatwirtschaftliches Engagement im Gesundheitswesen – das gilt auch für das Konzept „Medizinisches Versorgungszentrum“ – ohne wirtschaftlichen Erfolg sei ein Widerspruch in sich.

Die privat- und marktwirtschaftliche Orientierung des Gesundheitswesens führt aber nicht zu Kostendämpfung und verbesserter Volksgesundheit. Wie sollte es auch dazu kommen, wenn Experten den Gesundheitssektor für einen Wachstumsmarkt erster Ordnung halten (18, 27)? Alle Marktteilnehmer wollen verdienen, und dies tun sie selbstverständlich nicht an Gesunden, sondern an Kranken. Konsequenterweise können die an einem gewinnorientierten Gesundheitswesen Beteiligten kaum Interesse an einfachen und preiswerten Methoden haben. Dass Prävention und Gesund­heits­förder­ung bisher nicht befriedigend zum Tragen gekommen sind, liegt vielleicht auch an diesen Gegebenheiten.

Der materielle Reichtum, die Lebensbedingungen und die ausgebauten Gesundheitssysteme der Industrienationen sollten eigentlich für gute Volksgesundheit garantieren. Tatsächlich trifft dies nur mit Einschränkungen zu (1, 10, 31, 33). Ein großes Problem sind die sogenannten Zivilisationskrankheiten. Zu diesen zählen beispielsweise Herz- und Gefäßkrankheiten, Adipositas, Diabetes mellitus Typ II, das metabolische Syndrom, bestimmte Krebserkrankungen, Suchterkrankungen, Essstörungen sowie Depressionen und Angsterkrankungen (4, 17, 29, 32). Neben genetischer Disposition liegen diesen Erkrankungen vor allem bestimmte psychosoziale Gegebenheiten, Verhaltensstile und Umweltfaktoren zugrunde (12, 24, 31, 33). Nichts spricht dafür, dass ein weiterer Ausbau des traditionellen Gesundheitssystems und neue medikamentöse Behandlungsmethoden wesentlich zur Eindämmung der Zivilisationskrankheiten beitragen können (23, 27, 32, 34).

Für Vorbeugung und Behandlung dieser Krankheiten sind Änderungen der Lebenseinstellung, der Lebensbedingungen und des gesundheitlichen Lebensstils die wichtigsten Einzelmaßnahmen (4, 17, 19, 32). Verwiesen sei in diesem Zusammenhang auch auf den jüngsten Report des „World Cancer Research Fund“, in welchem erneut ausführlich die Bedeutung von Ernährung und körperlicher Aktivität für die Prävention von Krebserkrankungen dargestellt (32) wird. Was zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil gehört, ist längst bekannt:
- eine dem tatsächlichen Verbrauch angemessene fett- und zuckerarme Ernährung
- Übergewicht vermeiden beziehungsweise reduzieren
- regelmäßige körperliche Aktivität
- Rauchen einstellen beziehungsweise nicht damit beginnen
- Alkoholkonsum allenfalls in geringen Mengen und nicht täglich
- mediale Reizüberflutung vermeiden
- ständigen (psychosozialen) Stress, zum Beispiel in Form von Lärm, Hast, Streit, übertriebenem Ehrgeiz, Profitgier und Neid, vermeiden
- Stress abbauen und Stresstoleranz verbessern, zum Beispiel regelmäßig leichten Ausdauersport treiben und sich regelmäßig Entspannungs- und Erholungspausen (auch unter Verwendung von Entspannungstechniken, wie Yoga und Meditation) „gönnen“.

Mehr Prävention braucht klare finanzielle Anreize
Die Effektivität dieser Maßnahmen für die körperliche, geistige und seelische Gesundheit ist nachgewiesen (7, 17, 21, 32). Vor allem die besonders häufigen und kostenintensiven Zivilisationskrankheiten (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, metabolisches Syndrom, Sucht-/Angsterkrankungen und Depressionen) profitieren von den genannten Verhaltensweisen (2, 4, 7, 29, 30). Deren Umsetzung trüge erheblich zur Gesundheit des Einzelnen und zur Volksgesundheit bei, gleichzeitig aber wären Struktur, Dimension und Prosperität der gegenwärtigen kurativ orientierten Gesundheitsindustrie gefährdet. Um die wirtschaftliche Grundlage des Gesundheitssystems zu sichern, müsste der Gesetzgeber sich zu einer deutlichen Umstrukturierung der Finanzierungsgrundlagen entschließen, sodass klare finanzielle Anreize und Prioritäten im gesundheitsfördernden (präventiven) Sektor bestünden.

Die Zusammenhänge zwischen Arbeits-, Umwelt- und Lebensbedingungen, individuellem Verhalten (Lebensstil) und bestimmten gesundheitlichen Risiken sind bekannt (1, 19, 23, 32). Von der Welt­gesund­heits­organi­sation wurden bereits 1986 in der „Ottawa-Charta“ Prinzipien und Strategien der Gesund­heits­förder­ung festgeschrieben (23). Zu diesen Prinzipien gehören unter anderem die „Entwicklung einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik“ und eine „Neuorientierung der Gesundheitsdienste“. Letztere sollten sich mehr auf die Gesund­heits­förder­ung als auf die medizinisch-kurative Betreuung konzentrieren. Eine Änderung des gesundheitlichen Lebensstils der Bürger, eine Verbesserung der Umwelt- und Lebensbedingungen und eine inhaltliche Neuorientierung des Gesundheitssystems sind jedoch nicht zu erkennen. Im Gegenteil – als Folge von Globalisierung und rasanter Entwicklung der Kommunikationstechnologien hat der gesellschaftliche Druck in Richtung unbegrenzter Flexibilität, Anpassungs- und Leistungsbereitschaft derart zugenommen, dass die 80er-Jahre retrospektiv als eine „Insel der Seligen“ erscheinen (6). Dauererreichbarkeit und Wochenendarbeit sind selbstverständlich, Tempo und „Multitasking“ sind Synonyme für Erfolg und Fortschritt geworden. So bleibt die viel zitierte „Work-life-Balance“ (22) als grundlegendes Modell eines gesundheitsfördernden Lebensstils letztendlich ein politisches Schlagwort: Wer Arbeit hat, dem gerät unter diesen Bedingungen nur zu leicht der „Life“-Anteil aus dem Gleichgewicht; und wer keine Arbeit hat, dem fehlt ohnehin ein entscheidender, sinnstiftender Lebensbereich, was bekanntermaßen zu erheblichen Beeinträchtigungen der Gesundheit führen kann.

Die skizzierten notwendigen Veränderungen des Gesundheitsverhaltens und des Gesundheitssystems sind nur über einen gesamtgesellschaftlichen Konsens und auf politischem Weg zu erzielen. Es geht dabei aber nicht nur um Gesundheit, sondern auch um Veränderungen komplexer soziologischer, kultureller und wirtschaftlicher Strukturen wie in der „Ottawa-Charta“ beschrieben (siehe Kasten).

Die Entwicklung einer „gesundheitsfördernden Gesamtpolitik“ muss also zwangsläufig die Änderung der Lebenseinstellung, des Lebensstils und der Lebensbedingungen der Mitglieder einer Gesellschaft im Auge haben. Sicherlich ist es nicht nur die „Trägheit und Bequemlichkeit der Massen“, sondern es sind auch die wirtschaftlichen Interessen mancher Vertreter der etablierten Gesundheitsindustrie („Wachstumsmarkt Gesundheit“), die solchen Bemühungen entgegenstehen. Außerdem konterkarieren einige Aspekte der modernen Arbeitswelt und das propagierte – und offenbar auch beliebte – Konsum- und Freizeitverhalten einen gesundheitsbewussten Lebensstil. Gerade deswegen bedarf es eines beharrlichen Engagements für mehr Gesund­heits­förder­ung, Prävention und eine gesündere Lebensweise.

Zitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2008; 105(5152): A 2750–2

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Norbert-Ullrich Neumann
Abteilung Allgemeine Psychiatrie und
Psychotherapie des BKH Günzburg
an der Donau-Ries-Klinik
Neudegger Allee 6, 86609 Donauwörth
E-Mail: norbert.neumann@bkh-guenzburg.de

Ottawa-Charta
. . . „Gesundheit steht für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen für die Gesundheit betont wie die körperlichen Fähigkeiten. Die Verantwortung für Gesund­heits­förder­ung liegt deshalb nicht nur bei dem Gesundheitssektor, sondern bei allen Politikbereichen und zielt über die Entwicklung gesünderer Lebensweisen hinaus auf die Förderung von umfassendem Wohlbefinden hin. Ein guter Gesundheitszustand ist eine wesentliche Bedingung für soziale, ökonomische und persönliche Entwicklung und entscheidender Bestandteil der Lebensqualität“ (23). . .

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit5108
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