ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2008Ärztlicher Nachwuchs: Leere Versprechungen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Die Analyse des Herrn Köhler (KBV) ist sicherlich zutreffend, allerdings sind seine Versprechungen unglaubwürdig; was nützt es den jungen Kollegen, wenn sie für eine Niederlassung einen kurzen „roten Teppich“ ausgerollt bekommen, wenn an dessen Ende der Tritt in den „A . . .“ folgt. Die leeren Versprechungen von mehr, gerechterer Honorierung, weniger Bürokratie, weniger Regressrisiko etc. hören wir von der KBV seit Jahren – das totale Gegenteil findet statt; kein vernünftiger Mensch sollte Herrn Köhler glauben – da gibt es nichts Positives, was ein (künftig) niedergelassener Arzt erwarten könnte; es kommen elektronische Gesundheitskarte, totale EDV-Kontrolle, Prüf- und Bürokratieexzesse und ideologisierte sozialistische Staatsmedizin gemäß Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums. Die Banken wissen das und geben für eine Niederlassung nur zögerlich Kredite, weil die GKV-Honorierung schlicht nicht kostendeckend und eine vertragsärztliche, fachärztliche Tätigkeit immer von Insolvenz bedroht ist . . .
Dirk Paulukat, Frankfurter Straße 28, 65520 Bad Camberg
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote