ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2008Prävention: Return on Investment
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Die maladaptive Prävention des Biosystems Mensch prangerte der Berater des bayerischen Kurfürsten Matthias von Schönberg (1732– 1792) in seinen „Regeln für die Gesundheit“ bereits vor 225 Jahren an: „Die unmäßige Gesundheitssorge ist nicht seltens; sie äußern sich durch übertriebene Selbstliebe, durch Weichlichkeit, durch gar zu niedliche Speisen und Getränke, durch häufige, zu sehr gesuchte Bequemlichkeit in der Wohnung, Kleidung und Ergötzung, als wodurch der Körper und die Gesundheit nicht gestärkt, sondern erweicht, und immer mehr geschwächt werden.“ Aus zahlreichen gesundheitsökonomischen Untersuchungen ist doch heute bekannt, dass jeder in die Prävention und Gesund­heits­förder­ung investierte Euro/Dollar dem Gesundheitswesen, den Betrieben und natürlich jedem einzelnen Menschen nicht nur langfristig, sondern auch mittel- und kurzfristig einen Return on Investment in Human Health in Höhe eines Faktors von 2,3 bis 20,6 erbringt. Trotz dieser wissenschaftlich zementierten Tatsache wird bis dato international leider immer noch zu über 95 Prozent symptomatisch interveniert.
Literatur bei dem Verfasser
Dr. oec. troph. Martin Hofmeister,
Verbraucherzentrale Bayern e.V. – Referat Ernährung, Mozartstraße 9, 80336 München
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