ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2008Frank Schneider: Engagierter Einsatz für den Nachwuchs

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Frank Schneider: Engagierter Einsatz für den Nachwuchs

Dtsch Arztebl 2008; 105(51-52): A-2765 / B-2349 / C-2261

Gieseke, Sunna

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Frank Schneider Foto: privat
Frank Schneider Foto: privat
Bereits seit zwei Jahren weiß Prof. Dr. med. Frank Schneider, dass er ab dem 1. Januar 2009 der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) sein wird. Als sogenannter president elect übernahm der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Vorstandsaufgaben für die DGPPN. In diesem Zusammenhang kümmerte sich Schneider um die Fachreferate. „Die bilden das wissenschaftliche Rückgrat der Gesellschaft“, so Schneider. Er vertrat die Interessen der Referate im Vorstand. „Dadurch bekommt man viele Kontakte und kann sich auf sein künftiges Amt bestens vorbereiten“, erklärt er.

Die Übung konnte er gebrauchen, denn als Präsident der DGPPN hat sich Schneider viel vorgenommen. „Ich habe mir einige Themen auf die Fahne geschrieben. Vor allem möchte ich aber den Nachwuchs fördern.“ Der Nachwuchsmangel in der Medizin potenziere sich in dem Fachbereich Psychiatrie. „Meiner Meinung nach hat dies immer noch mit den alten Vorurteilen gegenüber der Psychiatrie zu tun“, betont der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Aachen.

Er will den Nachwuchs gewinnen, indem er unter anderem den jährlichen DGPPN-Kongress für Studierende öffnet und Praktika in Praxen und Kliniken ermöglicht. „Wir stehen da, wo wir immer stehen wollten, denn wir haben eine sehr gute Forschungsgrundlage, mit der wir den Patienten sehr gut helfen können. Nun müssen wir für unseren Nachwuchs die Arbeitsbedingungen verbessern.“ Sunna Gieseke
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