ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2008Mitteilungen: Neuvereinbarung über das Verfahren der Erstellung von Befundberichten für den Ärztlichen Dienst der Agenturen für Arbeit

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundesärztekammer

Mitteilungen: Neuvereinbarung über das Verfahren der Erstellung von Befundberichten für den Ärztlichen Dienst der Agenturen für Arbeit

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Zum 1. Januar 2009 tritt die zwischen der Bundesagentur für Arbeit und der Bundesärztekammer getroffene Neuvereinbarung über das Verfahren der Erstellung von Befundberichten in Kraft und ersetzt damit die seit dem 1. April 2005 geltende Fassung.

Mit der Neuvereinbarung erhalten die Ärzte für im Auftrag der Agenturen für Arbeit erstellte Befundberichte eine rund 55-prozentige höhere Vergütung. Der bisherige Vergütungssatz steigt von bisher 21,00 Euro je Befundbericht auf dann 32,50 Euro.

Zusätzlich zu den 32,50 Euro können als Fotokopierkosten für die ersten Seiten je Seite 0,50 Euro, für jede weitere Seite 0,15 Euro sowie die entstandenen Portokosten in Rechnung gestellt werden. Mit § 6 wurde zudem für den eher seltenen Fall der Umsatzsteuerpflichtigkeit des Arztes die Erstattung durch die Agentur für Arbeit vereinbart.

Des Weiteren wurde vereinbart, dass der Befundbericht künftig innerhalb von zehn Werktagen bei der Bundesagentur für Arbeit vorliegen muss.

Die getroffene Neuvereinbarung stellt somit sowohl für die Bundesagentur für Arbeit als auch für die Bundesärztekammer eine günstige Regelung dar:
Die ärztliche Leistung wird künftig deutlich besser vergütet; im Gegenzug erhält der Ärztliche Dienst der Bundesagentur für Arbeit zeitnah den angeforderten Befundbericht.
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote