ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2009Hans Geiger: Verfechter eines Heilberufeverbundes

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Hans Geiger: Verfechter eines Heilberufeverbundes

Dtsch Arztebl 2009; 106(1-2): A-35 / B-33 / C-33

Flintrop, Jens

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Hans Geiger Foto: Deutsche Ärzteverischerung
Hans Geiger Foto: Deutsche Ärzteverischerung
Hans Geiger, Vorstandsmitglied der Deutschen Ärzteversicherung AG, ist am 6. Dezember 2008 im Alter von 58 Jahren tödlich verunglückt.

Geiger war seit 1976 bei der Ärzteversicherung tätig, dem Vorstand gehörte er seit 2001 an. Neben Marketing und Produktpolitik verantwortete er insbesondere die Kooperationen mit den ärztlichen Berufsverbänden und Körperschaften sowie mit den ärztlichen Versorgungswerken. „Hans Geigers Sach- und Fachkenntnis, Zielstrebigkeit, Ausdauer und Teamfähigkeit ist der Auf- und Ausbau der Deutschen Ärzteversicherung zu einem der marktführenden Versicherer und Finanzdienstleister im Heilberufemarkt in Deutschland zu verdanken“, heißt es im Nachruf des Unternehmens, das ausschließlich Angehörige der akademischen Heilberufe versichert. Sein unternehmerisches Credo sei die Vernetzung der Ärzte- und Zahnärzteschaft mit den berufsständischen Organisationen und Wirtschaftsunternehmen im Sinne eines Heilberufeverbundes gewesen. Für dieses Engagement im Gesundheitswesen erhielt Geiger neben anderen Auszeichnungen im Jahr 1992 den Ehrenreflexhammer des Marburger Bundes und im Jahr 2001 die Hartmann-Thieding-Medaille des Hartmannbundes.

Auch ehrenamtlich hat sich der gelernte Bankkaufmann für die Ärzteschaft engagiert. Im Jahr 2006 übernahm er die Geschäftsführung des renommierten Hufeland-Preises der Deutschen Ärzteversicherung.

Bis zu einer langfristigen Neuregelung übernimmt der Vorstandsvorsitzende der Ärzteversicherung, Gernot Schlösser, die Ressortverantwortung Geigers. Jens Flintrop
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