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Dtsch Arztebl 2009; 106(1-2): A-41

Meyer, Rüdiger

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LNSLNS Dosiseinschränkung für Cabergolin und Pergolid – Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die maximale Tagesdosierung der beiden Dopaminagonisten Cabergolin und Pergolid eingeschränkt. Der Grund dafür ist das bekannte erhöhte Risiko von Herzklappenfibrosen. Pergolid und Cabergolin wirken auf einen Subtypen von Serotoninrezeptoren (5-HT2B), die auf Herzklappen exprimiert werden. Die Anwendung der Medikamente erhöht das Risiko von Herzklappeninsuffizienzen um den Faktor 7,1 (Pergolid) beziehungsweise 4,9 (Cabergolin), wie eine Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin auf der Basis von britischen Verordnungsdaten ergeben hatte (NEJM 2007; 356: 29–38). Berichte über fibrotische Veränderungen insbesondere bei Langzeitanwendern lassen es dem BfArM ratsam erscheinen, die maximale Tagesdosis für Cabergolin und Pergolid auf drei Milligramm zu reduzieren. Außerdem wird jetzt vor Beginn einer Langzeitbehandlung obligatorisch eine kardiovaskuläre Untersuchung einschließlich Echokardiogramm gefordert, um Herzklappenveränderungen auszuschließen, die schon bisher eine Kontraindikation für die Anwendung von Cabergolin oder Pergolid waren. rme
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