ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2009Alkoholsyndrom: Geringer Konsum ungefährlich
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LNSLNSLNSLNS „Es gibt für Schwangere keine unbedenkliche Trinkmenge und keine Schwangerschaftsphase, in der Alkoholkonsum sicher ist, darin sind sich die Experten einig.“ Wie kommen sie zu dieser Übereinstimmung? Gibt es Studien, die die Schädlichkeit auch geringer Alkoholmengen in der Schwangerschaft belegen? Für den Fetus besteht laut „diagnostic guide for fetal alcohol spectrum disorders“ ein Risiko, wenn seine Mutter chronisch Alkohol missbraucht, während der Schwangerschaft ständig getrunken hat oder mindestens einmal pro Woche betrunken war – kann man daraus ein komplettes Alkoholverbot in der Schwangerschaft ableiten? 58 Prozent der Schwangeren trinken gelegentlich, knapp ein Prozent sogar täglich Alkohol. Vier bis sechs Promille der Neugeborenen haben eine fetale Alkohol-Spektrum-Störung (zitiert nach DÄ 41/2008) – sprechen diese Zahlen nicht eher dafür, dass ein gelegentlicher geringer Alkoholkonsum auch während der Schwangerschaft ungefährlich ist? . . .

Dr. med. Waltraud Finckh,
Untere Wendelinusstraße 3, 97688 Bad Kissingen
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