ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2009Modedroge „Spice“: Drogenbeauftragte kündigt Verbot an

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Modedroge „Spice“: Drogenbeauftragte kündigt Verbot an

Meißner, Marc

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Foto:ddp
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Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), und das Bundesgesundheitsministerium planen, die Herstellung, den Besitz und den Handel mit der Kräutermischung „Spice“ zu verbieten.

„Spice“ ist in Deutschland frei verkäuflich und wird wegen seiner berauschenden Wirkung geraucht. Eine Analyse zeigte nun, dass es neben verschiedenen Kräutern das synthetische Cannabinoid JWH-018 enthält. „Nun ist bestätigt, dass die Modedroge ,Spice‘ keine harmlose Kräutermischung für den Raumduft ist, wie es der Hersteller glauben machen wollte“, stellte Bätzing klar. „Tatsächlich handelt es sich bei der zugesetzten Substanz um einen nicht zugelassenen Stoff, der psychotrope Wirkungen erzeugt.“

Das Bundesamt für Risikobewertung und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung warnen schon länger vor dem Konsum der Modedroge. Lange war jedoch unklar, welche Substanz für die berauschende Wirkung verantwortlich ist. Durch die Identifizierung von JWH-018 steht nun fest, dass diese nicht durch die pflanzlichen Bestandteile, sondern durch einen nicht angegebenen chemischen Zusatz verursacht wird. Das Verbot von „Spice“ soll bis Ende Januar in Kraft treten. Mei
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