ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2009Hausratversicherung: Medikamente sind „Arbeitsgeräte“ des Arztes

BERUF

Hausratversicherung: Medikamente sind „Arbeitsgeräte“ des Arztes

Combach, Rolf

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz ist eine Hausratversicherung für Medikamente einstandspflichtig, wenn diese bei einem Einbruchdiebstahl in der Privatwohnung eines Arztes gestohlen wurden.

Bei Arzneimitteln handele es sich um versicherte „Arbeitsgeräte“ im Sinne der Hausratversicherungsbedingungen, argumentierte der Richter. Dieser Begriff sei weit auszulegen und beinhalte nicht nur technische Vorrichtungen. Es sei nicht nachvollziehbar beispielsweise einen Arztkoffer sowie Spritzen und Kanülen als beruflich genutzte „Arbeitsgeräte“ in die Hausratversicherung einzubeziehen, nicht aber Medikamente, ohne die eine sinnvolle Behandlung der Patienten nicht möglich sei, betonte des Oberlandesgericht (Az.: 10 U 270/06 Oberlandesgericht Koblenz, Urteil vom 11. Mai 2007). rco
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema