ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2009Schmerztherapie bei Kindern und Jugendlichen: Augenarzt erwähnen
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LNSLNS Die simplifizierte und reduzierte Aufzählung von Zephalgie-Ursachen bei Kindern ist für eine oberflächliche Fortbildung sicher wünschenswert, führt aber zu einer falschen Darstellung.

In meinem Praxisbereich werden von den umliegenden Kinderärzten fast alle Zephalgie-Kinder routinemäßig auch dem Augenarzt vorgestellt. Dabei erscheint mir die Anzahl der echten Migräne-Kinder deutlich niedriger zu sein als die der Kinder mit versteckten Phorien oder Hyperopien. Auch „Knirscher“ sind deutlich häufiger. Es sei denn diese Kinder werden alle unter „Spannungskopfschmerz“ subsummiert. Vielleicht liegt die Auswahl auch an dem selektierten Patientenkollektiv der Autoren. Dann sollte bei den diagnostischen Maßnahmen jedoch zumindest auch die Vorstellung beim Augenarzt erwähnt werden.
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0055b

Dr. med. Frank Schmidtborn
Bahnhofstraße 33, 71332 Waiblingen
E-Mail: schmidtborn@t-online.de

Interessenkonflikt
Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.
1.
Zernikow B, Hechler T: Schmerztherapie bei Kindern und Jugendlichen. Dtsch Arztebl 2008; 105(28, 29): 511–22. VOLLTEXT
1. Zernikow B, Hechler T: Schmerztherapie bei Kindern und Jugendlichen. Dtsch Arztebl 2008; 105(28–29): 511–22. VOLLTEXT

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