ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2009Mundschleimhaut: Fotos in beispielloser Qualität

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Mundschleimhaut: Fotos in beispielloser Qualität

Brandt, Oliver

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Konrad Bork,Walter Burgdorf, Nikolaus Hoede: Mundschleimhaut- und Lippenkrankheiten. 3. Auflage, Schattauer, Stuttgart 2008, 448 Seiten, gebunden, 249 Euro
Konrad Bork,Walter Burgdorf, Nikolaus Hoede: Mundschleimhaut- und Lippenkrankheiten. 3. Auflage, Schattauer, Stuttgart 2008, 448 Seiten, gebunden, 249 Euro
Viele Krankheiten manifestieren sich auch an der Mundschleimhaut und sind dort nicht selten erstes charakteristisches Symptom. Nicht zuletzt deshalb gehören die Inspektion der Mundhöhle und des angrenzenden Lippenrots zu jeder Ganzkörperuntersuchung dazu. Doch häufig bereitet die Eingrenzung auf die infrage kommenden Erkrankungen erhebliche Probleme, und die Suche nach „passendem“ Bildmaterial in Standardlehrbüchern verläuft meist erfolglos.

Abhilfe verspricht das kürzlich in der dritten Auflage erschienene Buch „Mundschleimhaut- und Lippenkrankheiten – Klinik, Diagnostik und Therapie“ von Konrad Bork, Walter Burgdorf und Nikolaus Hoede. Und die Erwartungen, die der Titel weckt, werden wahrlich nicht enttäuscht: 741 hervorragende farbige Abbildungen und prägnante Texte in 67 Kapiteln auf 448 Seiten werden dem Anspruch des Buchs, zugleich Atlas und Handbuch zu sein, mehr als gerecht.

Die ersten beiden Abschnitte geben einen kurzen Überblick über Anatomie und Physiologie der Mundhöhle und führen in die allgemeine Pathologie der Mundschleimhaut ein. Der dritte Abschnitt des Buchs widmet sich auf den verbleibenden 387 Seiten häufigen und weniger häufigen Krankheitsbildern, wobei der Leser zu jeder beschriebenen Erkrankung kurze Informationen zur Ätiologie, zu den klinischen Symptomen und zur Therapie und, wo notwendig, zu Differenzialdiagnosen, Histologie und möglichen prophylaktischen Maßnahmen erhält. Abgerundet werden die Ausführungen durch die bereits erwähnten Farbfotos, die nicht nur – leider keineswegs selbstverständlich für medizinische Fachbücher – von ausreichender Größe und beispielloser Qualität sind, sondern das Beschriebene zumeist gleich auf mehreren Fotos eindrucksvoll veranschaulichen.

Fazit: Wer künftig beim Blick in die Mundhöhle seiner Patienten mehr als nur Rot sehen will, dem sei dieses Buch uneingeschränkt empfohlen. Oliver Brandt
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