ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2009Endosonografie: Kritische Vergleiche

MEDIEN

Endosonografie: Kritische Vergleiche

Dtsch Arztebl 2009; 106(4): A-142 / B-121 / C-117

Mössner, Joachim

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Christoph F. Dietrich (Hrsg.): Endosonographie. Thieme, Stuttgart 2008, 516 Seiten, gebunden, 149,95 Euro
Christoph F. Dietrich (Hrsg.): Endosonographie. Thieme, Stuttgart 2008, 516 Seiten, gebunden, 149,95 Euro
Dieses Buch ist ein „Muss“ für jeden Gastroenterologen und Pneumologen, der selbst die Endosonografie anwendet. Das Buch ist nicht nur ein „Muss“ für jeden, der die Methode erlernen will, sondern auch der erfahrene Untersucher kann auf das Buch zurückgreifen, wenn er sich in der Interpretation eines Befundes unsicher ist und sich die „Fallstricke“ der Methode und Differenzialdiagnosen nochmals vergegenwärtigen will.

Einige Aspekte dieses Lehrbuches sollen besonders hervorgehoben werden: Es ist trotz mehrerer Autoren einheitlich didaktisch aufgebaut, liest sich flüssig und die Bebilderung ist durchweg hervorragend. Den lobenden Worten von Wolfgang Caspary, Frankfurt/M., in seinem Vorwort über dieses Buch und seinen Herausgeber und Schüler Christoph Dietrich kann nur zugestimmt werden. Besonders gut gefällt, dass der diagnostische Stellenwert der Endosonografie auch kritisch mit ergänzenden und „konkurrierenden“ bildgebenden Verfahren verglichen wird. Instruktiv sind auch die klaren Vorgaben, wie bei endosonografisch gesteuerten Punktionen vorzugehen ist. Es überzeugen die korrespondierenden zytologischen und histopathologischen Abbildungen. Für ein deutschsprachiges Lehrbuch eher untypisch, aber sehr erfreulich, ist das ausführliche Literaturverzeichnis. Der kritische Leser kann so die meisten Aussagen überprüfen, ob sie durch publizierte Studien nachvollziehbar sind.

Einzige Kritik: Der Anfänger wird sich bei dem einen oder anderen Bild etwas schwertun, die im Text beschriebenen Befunde, die auf der entsprechenden Abbildung zu erkennen seien, nachzuvollziehen. Es wäre gut gewesen, wenn die Autoren etwas großzügiger die Abbildungen mit Pfeilen versehen hätten. Gering gestört hat auch die grafische Gestaltung, die der Verlag zu verantworten hat: Jede Seite am Rand mit sämtlichen Kapitelzahlen zu versehen, lenkt nur unnötig ab.
Joachim Mössner
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema