ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2009Hugo Van Aken: Vorbildlicher Einsatz für die Fortbildung

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Hugo Van Aken: Vorbildlicher Einsatz für die Fortbildung

Hibbeler, Birgit

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Hugo Van Aken Foto: ÄKWL
Hugo Van Aken Foto: ÄKWL
Für seine Verdienste um die ärztliche Fortbildung hat die Bundes­ärzte­kammer Prof. Dr. med. Dr. h. c. Hugo Van Aken (57) die Ernst-von-Bergmann-Plakette verliehen. Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Münster erhielt die Auszeichnung im Dezember 2008 von Dr. med. Theodor Windhorst, dem Präsidenten der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL). „Er kämpft stets mit offenem Visier, und er bewegt Dinge, von denen man nicht gedacht hätte, dass sie sich jemals bewegen ließen“, lobte Windhorst Van Akens Engagement.

Als Kliniker, Forscher und Hochschullehrer genießt Van Aken im In- und Ausland einen guten Ruf. Er ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie der Deutschen Akademie für anästhesiologische Fortbildung. Van Aken engagiert sich unter anderem seit 1999 als Mitglied des Vorstandes der Akade-mie für ärztliche Fortbildung der ÄKWL und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Er wirkte zudem als Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundes­ärzte­kammer sowie als ständiger Gast im Deutschen Senat für ärztliche Fortbildung mit.

Van Aken wurde im belgischen Mechelen geboren und studierte an der Katholischen Universität zu Leuven, Belgien, Medizin. Nach der Facharztanerkennung habilitierte er sich 1983 in Münster. Von 1986 bis 1995 war er Lehrstuhlinhaber und Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Katholischen Universität Leuven, bevor er einem Ruf nach Münster folgte. Birgit Hibbeler
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