ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2009Universität Witten/Herdecke: Neues Finanzierungskonzept vorgelegt

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Universität Witten/Herdecke: Neues Finanzierungskonzept vorgelegt

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LNSLNS Die vor dem finanziellen Aus stehende Privatuniversität Witten/Herdecke ist gerettet. Im Innovationsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) wurde nach Angaben eines Sprechers ein Finanzierungskonzept für die Hochschule verbindlich vereinbart.

Nach einem Bericht von „Welt Online“ wird die Universität mehrere Gesellschafter erhalten, die den Finanzbedarf in den nächsten Jahren decken. Zum Kreis der Retter gehörten die Software AG Stiftung aus Darmstadt, die katholischen Diözesen Essen, Paderborn und Stuttgart, die Unternehmensberatung Droege International aus Düsseldorf, eine Initiative ehemaliger Hochschulabsolventen sowie das Kuratorium und die Stiftung der Privatuniversität, berichtete „Welt Online“ unter Berufung auf Verhandlungskreise.

Die Hochschule benötigt nach einem eigenen Restrukturierungsplan rund 15 bis 17 Millionen Euro bis 2013/14. Im Dezember 2008 hatte NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) der Hochschule wegen angeblicher Mängel bei der Geschäftsführung Landeszuschüsse in Millionenhöhe gestrichen. Um eine drohende Pleite abzuwenden, stimmte die Hochschule daraufhin dem Einstieg neuer Partner zu. Die alte Leitung der Universität trat zurück, um den Weg für einen Neuanfang frei zu machen. ddp
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