ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2009Hörprobleme: Hohes Lob
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Das DÄ verdient hohes Lob dafür, dieses schwierige Kapitel der Präventivmedizin, aber auch der Rehabilitationsmedizin aufgegriffen zu haben. Hier stoßen individuelle Interessenlagen der Führungskräfte (Dirigenten), der Mitarbeiter (Musiker), der Kostenträger (meist der Staat) und unterschiedlichster Traditionen hinsichtlich des Gehörschutzes aufeinander. Nicht zu vergessen ist der Denkmalschutz, der oft in alten Opernhäusern einen sachgerechten Umbau der Orchestergräben verhindert. Der betroffene Musiker dagegen ist sehr häufig mit seinen Gehörproblemen in der Position des „Einzelkämpfers“. Die Betriebsärzte der Theater und Orchester in Deutschland haben den Bedarf einer Koordination allen diesbezüglichen Wissens und der Bemühungen um Verbesserungen erkannt und aus diesem Grund im letzten Jahr eine Sektion „Bühnen und Orchester“ im Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) gegründet. Deren Mitglieder stehen auch beratend für alle Musiker zur Verfügung. Erster Ansprechpartner in solchen Fragen ist aber immer der Betriebsarzt des jeweiligen Orchesters. Die Sektion „Bühnen und Orchester“ im VDBW ist zu erreichen über www.vdbw.de.
Dr. Mathias Dietrich, Arbeitsmedizinischer Dienst Oldenburg e.V., Wilhelmshavener Heerstraße 79, 26125 Oldenburg
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