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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2009; 106(6): A-258 / B-218 / C-210

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LNSLNS Dr.- Wolfgang-Hepp-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Urologie an Dr. med. Joachim Grosse, Oberarzt der Urologischen Klinik am Universitätsklinikum der RWTH Aachen, und an seinen wissenschaftlichen Mitarbeiter Dipl.-Biol. Dr. rer. nat. Matthias von Walter für die Arbeit mit dem Titel „Entwicklung eines resorbierbaren, wirkstofftragenden Implantats zur intravesikalen Therapie der überaktiven Harnblase“, gestiftet von der Firma Dornier MedTech Europe GmbH. Dotation: 7 500 Euro.

Jürgen Peter, Lotte Reilmann, Mechthild Ross-Luttmann, Maria Cartes, Horst Kierdorf (von links) Foto: AOK Niedersachsen
Jürgen Peter, Lotte Reilmann, Mechthild Ross-Luttmann, Maria Cartes, Horst Kierdorf (von links) Foto: AOK Niedersachsen
Krankenhaus-Qualitätspreis – verliehen von der AOK Niedersachsen an das Klinikum Braunschweig und die Medizinische Hochschule Hannover. Dotation: 5 000 Euro. Die beiden Krankenhäuser werden für ihr Engagement im Bereich Patientensicherheit und Risikomanagement ausgezeichnet. Das Klinikum Braunschweig hat ein Projekt „Patientenidentifikation“ gestartet, um Verwechslungen zu vermeiden. Die Medizinische Hochschule Hannover hat das Projekt „Das Berichts-, Bearbeitungs- und Behebungssystem für Beinahe-Zwischenfälle“ implementiert.

Fine Star – verliehen von der Bayer Diabetes Care in Kooperation mit dem „Diabetes Eltern Journal“ an die Mobile Diabetes-Schulung Schleswig-Holstein. Das bis heute einzigartige Projekt einer mobilen Schulung ermöglicht eine chancengleiche Betreuung zuckerkranker Kinder auch in zuvor unterversorgten ländlichen Gebieten. Dabei fährt ein Mitarbeiterteam der Kinderdiabetologin Dr. med. Simone von Sengbusch über Land, um Kinder mit Diabetes in wohnortnahen Einrichtungen zu betreuen und gleichzeitig auch das Klinikpersonal zu schulen. Dotation: 10 000 Euro. Der zweite Platz ging an ein Team um Dr. med. Michael Bentfeld und Ulrike Menzel vom Altonaer Kinderkrankenhaus für ein altersgerechtes Schulungskonzept für diabeteskranke Jugendliche. An Bord eines Segelschulschiffs werden schwer zu motivierende Patienten im Alter von 15 bis 18 Jahren auf ein erwachsenes, selbstbestimmtes Leben mit Diabetes vorbereitet. Dotation: 5 000 Euro.

Preis zur Förderung der Innovation in Wissenschaft und Forschung – verliehen von der Klüh-Stiftung an Prof. Dr. med. Ertan Mayatepek, Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Düsseldorf. Er wird für seine Arbeiten über Defekte in der Synthese von Cysteinyl-Leukotrienen ausgezeichnet. Dotation: 25 000 Euro.

Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen – verliehen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen an das St.-Franziskus-Hospital Münster zur Betreuung alter Menschen im Krankenhaus. Dotation: 5 000 Euro. Der zweite Preis im Wettbewerb „Gesundheit im Alter – innovative Gesundheitskonzepte“ ging an das Projekt „Bis(s) ins hohe Alter“ des Gesundheitsamts Grevenbroich. Dotation: 3.000 Euro. Der dritte Preis wurde an ein Projekt zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit hochbetagter Menschen im Kreis Minden-Lübbecke verliehen. Dotation: 2 000 Euro. Ein Sonderpreis ging an den Kreis Heinsberg, wo ein Konzept „Älter werden im Kreis Heinsberg“ entwickelt wurde.

Albrecht-Fleckenstein-Nachwuchspreis – verliehen von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg an Dr. med. Clemens Lange, Universitätsaugenklinik Freiburg, für seine Arbeit „Pathogenese und Hemmung retinaler Gefäßneubildung im OIR-Mausmodell“. Dotation: 4 000 Euro. Langes Forschung ist für die Entwicklung neuer Therapien, unter anderem für die feuchte altersbedingte Makuladegeneration von Bedeutung.

Medica-Förderpreis – verliehen von der Medica – Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Medizin e.V., Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Zeitschrift „Klinikarzt“. Ausgezeichnet wurden Priv.-Doz. Dr. med. Frank Weidemann und Dr. med. Frank Breunig von der Medizinischen Universitätsklinik Würzburg für den erfolgreichen Aufbau des Fabry-Zentrums Würzburg, in dem Patienten mit der seltenen Stoffwechselkrankheit Morbus Fabry behandelt werden. EB
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