VARIA: Personalien

Gestorben

Dtsch Arztebl 1997; 94(19): A-1294 / B-1083 / C-1010

EB

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LNSLNS Prof. Dr. med. habil. Otto Lippross, Internist aus Dortmund, starb am 20. April im Alter von 86 Jahren.
Otto Lippross, in Dortmund geboren, habilitierte sich als Externer an der Universität Leipzig. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ er sich in Dortmund als Internist nieder. Zuletzt arbeitete er in einer Gemeinschaftspraxis zusammen mit seinem Sohn.
Prof. Lippross war lange Jahre berufspolitisch und wissenschaftlich engagiert und arbeitete in zahlreichen ärztlichen Gremien aktiv mit.
Bereits 1953 wählte ihn der Deutsche Ärztetag in den Deutschen Senat für ärztliche Fortbildung, dem er später mehr als zehn Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender angehörte und dessen Vorsitzender er von 1979 bis 1982 war. Otto Lippross hat die Internationalen Fortbildungskongresse der Bundes­ärzte­kammer und der Österreichischen Ärztekammer in Badgastein und Montecatini maßgeblich gestaltet und mitgeprägt. 1955 hatte ihm die Ärztekammer Westfalen-Lippe die Organisation der ärztlichen Fortbildung übertragen. In Anerkennung seiner Verdienste um die ärztliche Fortbildung erhielt Lippross 1965 die Ernstvon-Bergmann-Plakette, verliehen von der Bundes­ärzte­kammer. Lippross ist 1970 zum Honorarprofessor mit einem Lehrauftrag für Physikalische Therapie an der Universität Münster ernannt worden. Aus seiner Feder stammen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen. Anläßlich des 88. Deutschen Ärztetages im Mai 1985 in Lübeck-Travemünde erhielt Lippross die Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft. EB
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