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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2009; 106(7): A-302 / B-258 / C-250

EB

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LNSLNS Johannes-Brodehl-Preis – verliehen von der Gesellschaft für pädiatrische Nephrologie im Rahmen ihrer Herbsttagung in Köln, Dotation: 8.000 Euro, gestiftet von der Firma Novo-Nordisk. Ausgezeichnet wurden Kindernephrologen, die auf dem Gebiet der pädiatrischen Nephrologie klinisch-wissenschaftlich arbeiten. Preisträger sind Dr. med. Britta Höcker, Heidelberg, und Priv.-Doz. Dr. med. Lutz T. Weber, München. Beide wurden für ihre Leistungen im Rahmen einer multizentrischen, offenen randomisierten Studie zur steroidfreien Immunsuppression bei Kindern mit stabiler Nierentransplantatfunktion unter der Erhaltungstherapie mit Cyclosporin A und Mycophenolatmofetil ausgezeichnet.

Thomas Kohlmann, Susanne Singer, Franz Porzsolt, Nick Schulze-Solce, Ulricke Ravens-Sieberer (von links) Foto: Lilly, 2009
Thomas Kohlmann, Susanne Singer, Franz Porzsolt, Nick Schulze-Solce, Ulricke Ravens-Sieberer (von links) Foto: Lilly, 2009
Lilly-Quality-of-Life-Preis – verliehen an Prof. Dr. Wolfram Windisch, Freiburg, und Dr. Susanne Singer, Leipzig. Dotation: 10 000 Euro. Windisch betreut bereits seit zehn Jahren das Forschungsprojekt „Lebensqualität bei Patienten mit chronischer respiratorischer Insuffizienz und häuslicher Beatmung“. Singer analysierte in ihrer Studie „Validierung der EORTC-Lebensqualitätsinstrumente bei Larynxkarzinompatienten nach chirurgischer Behandlung“ die Validität verschiedener Fragebögen bei Kehlkopfkrebspatienten.

iGEM-Preise – verliehen vom Massachusetts Institute of Technology in Boston/ USA an ein Team aus Wissenschaftlern von der Universität Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum.

Das Team unter der Leitung von Prof. Dr. Roland Eils und Dr. Victor Sourjik gewann drei Spezialpreise sowie eine Goldmedaille für die wissenschaftliche Arbeit. Die Preise wurden für das Projekt „Ecolicence to Kill“ vergeben, dessen Ziel es war, das Erbgut von Bakterien so umzubauen, dass diese gezielt andere Keime oder Tumorzellen aufspüren und abtöten können.

Deutscher Enzym-Preis – verliehen von der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Enzymtherapie im Rahmen der 42. Medizinischen Woche in Baden-Baden an Prof. Dr. August Heidland, Universität Würzburg, für seine Forschung zur Enzymtherapie bei Erkrankungen der Niere, und Prof. Dr. Leszek Paczek, Universität Warschau, der sich mit dem Zusammenhang zwischen der Enzymaktivität und dem Alterungsprozess des Menschen beschäftigt hat.

Hans-Joachim-Denecke-Preis – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schädelbasischirurgie, Dotation: 1 500 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Alireza Gharabaghi von der Tübinger Universitätsklinik für Neurochirurgie für seine klinische Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Medizintechnologie.

MSD-Stipendium – verliehen von der MSD-Sharp & Dohme GmbH, Haar, an Dr. med. Ivan Ischenko, Chirurgische Klinik und Poliklinik am Klinikum Großhadern in München, Dotation: 10 000 Euro. Ischenko wurde für sein Forschungsprojekt „In-vivo- und In-vitro-Studien zur Chemotherapieresistenz unter besonderer Beachtung der tumorinitiierenden Stammzellen und Tumorangiogenese beim humanen hepatozellulären Karzinom (HCC) und humanen malignen Cholangiom (CCC)“ ausgezeichnet.

Nils-Ilja-Richter-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Autoimmunerkrankungen, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. Urs Christen, Universität Frankfurt am Main. Der Preis wurde durch Dr. Werner Marnette, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, im Rahmen des Kongresses der Immunologen überreicht. Christen wurde für seine Arbeiten zur Entwicklung eines neuen Tiermodells für die Autoimmunhepatitis des Menschen geehrt. EB
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