ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2009aerzteblatt.de: Informieren und kommentieren

POLITIK

aerzteblatt.de: Informieren und kommentieren

Schmedt, Michael

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Das Deutsche Ärzteblatt bietet seit 1996 einen umfangreichen Service im Internet an. Jetzt zeigt sich aerzteblatt.de mit neuem Gesicht, verbesserter Funktionalität und noch mehr Serviceangeboten.

Befragt man Ärztinnen und Ärzte, welche medizinisch und gesundheitspolitisch orientierten Internetseiten sie nutzen, so liegt die Webpräsenz des Deutschen Ärzteblattes „aerzteblatt.de“ auf Platz eins. Das ergab die Leseranalyse medizinischer Fachzeitschriften 2008 (www.la-med.de) – Ansporn genug für die Redaktion, das Internetangebot ständig weiterzuentwickeln. Jetzt zeigt sich aerzteblatt.de mit einem neuem Layout, mehr Servicefunktionen, Weblogs und der Möglichkeit zu Leserkommentaren.

Ein wichtiges Ziel des Relaunches: Übersichtlichkeit. Die Navigationsleiste ist daher in die Horizontale gerückt, sodass mehr Raum für eine klare Gestaltung vorhanden ist. Die luftigere Darstellung und eine größere Schrift verbessern die Lesbarkeit. In der linken Spalte kann sich der Nutzer wie gewohnt über das tagesaktuelle Geschehen aus der Gesundheits- und Berufspolitik und der Medizin informieren. In der rechten Spalte findet der Leser die aktuelle Ausgabe und Zusammenstellungen von Beiträgen mit Servicecharakter, wie zum Beispiel dem GOÄ-Ratgeber. Zudem sind jetzt zu jeder Ausgabe alle Beiträge aus der Rubrik „Bekanntgaben“ mit einem Klick als PDF-Datei abrufbar.

Nachrichten kommentieren
Tagesaktuelle Nachrichten: Kommentar- und Kalenderfunktion
Tagesaktuelle Nachrichten: Kommentar- und Kalenderfunktion
Mehr als 4 000 Nachrichten erscheinen pro Jahr im tagesaktuellen Nachrichtendienst von www.aerzteblatt.de. Dementsprechend steigt die Zahl an Leserbriefen. Bislang gab es aber keine eigene Rubrik für die Leserstimmen zu den Online-Nachrichten. Jetzt können sich die Leserinnen und Leser mithilfe einer Kommentarfunktion direkt zu gesundheitspolitischen oder medizinischen Themen äußern. Voraussetzung ist eine einfache Registrierung mit einem frei wählbaren Benutzernamen und einer E-Mail-Adresse (www.aerzteblatt.de/registrierung). Das Passwort erhält der Nutzer per E-Mail.

Eine Registrierung: viele kostenfreie Angebote
Eine Registrierung: viele kostenfreie Angebote
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Mit dieser Registrierung stehen dem Leser in Zukunft viele kostenfreie Angebote zur Verfügung: Neben den Online-Nachrichten kann er auch die Blogeinträge kommentieren, an den Internetforen teilnehmen, die täglich aktualisierten Online-Nachrichten abonnieren, seine Literaturrecherche in einer Merkliste speichern und sich ausgewählte Stellenanzeigen zusenden lassen. Diejenigen, die bereits für einen der vorhandenen Services (Newsletter, Foren, Stellenmarktservice) registriert sind, können ab sofort mit ihren Zugangsdaten sämtliche Angebote nutzen. Eine Neuregistrierung ist nicht erforderlich.

Fünf Blogs am Start
Blogs: Gedanken rund um den ärztlichen Alltag und die Politik
Blogs: Gedanken rund um den ärztlichen Alltag und die Politik
Zum viel beschriebenen Web 2.0 gehören nicht nur Leserkommentare, sondern vor allem auch Online-Tagebücher, die sogenannten Weblogs. Unter blogs.aerzteblatt.de beschäftigen sich die „Tagebuchschreiber“ des DÄ aus verschiedenen Blickrichtungen mit dem ärztlichen Alltag und gesundheitspolitischen Themen. Das Spektrum reicht vom Weg eines Medizinstudenten durch das Examen und die Doktorarbeit zum Berufseinstieg („Dr. werden ist nicht schwer“), von den alltäglichen Begegnungen in der Arztpraxis („praxisnah“), der Gesundheitspolitik aus berufs- und standespolitischer Sicht („Lesefrüchten“) über die Ethik in der Medizin („Gratwanderung“) bis hin zu Außen- und Inneneinsichten aus Norwegen („Polarpsychiater“). Leserkommentare sind auch hier willkommen. Das zweite sogenannte Community-Angebot auf aerzteblatt.de, die Internetforen, ist ebenfalls überarbeitet worden. Die Diskussionsteilnehmer können jetzt aus anderen Foreneinträgen zitieren und die eigenen Beiträge auch nachträglich ändern oder ergänzen.

Trefferliste: Print- und Online-Beiträge gemischt
Trefferliste: Print- und Online-Beiträge gemischt
Zentraler Bestandteil von www.aerzteblatt.de bleiben nach wie vor die Heftdatenbank mit mehr als 55 000 Artikeln und der täglich aktualisierte Nachrichtendienst. Mithilfe der Suchfunktion auf der Homepage recherchiert der Nutzer parallel in den Print- und Online-Beiträgen. In der Trefferliste sieht er jetzt anhand eines kleinen Bildes der ersten Seite des Heftbeitrags oder des Logos der Nachrichten, aus welcher Quelle die Ergebnisse stammen.

Neu ist die Möglichkeit, die Suchergebnisse in einer Merkliste zu speichern. Ein Klick auf das Pinsymbol reicht und über den Link „Merkliste“ können die ausgewählten Beiträge wieder angezeigt werden. Ist der Nutzer registriert, kann er seine Recherche auch dauerhaft speichern.

Moderner und übersichtlicher zeigt sich ebenfalls der tagesaktuelle Nachrichtendienst. Zusätzlich zur Volltextsuche dient ein Kalender in der rechten Spalte zum schnellen Auffinden aller Nachrichten eines bestimmten Tages, einer Woche oder eines Monats. Weblinks zum Thema der Nachricht, zu zurückliegenden Nachrichten oder Printbeiträgen sind direkt im Text in einem Kasten aufgelistet. Diesen Mehrwert findet der Leser in Zukunft auch in ausgewählten Printartikeln, auf die die Redaktion in der gedruckten Ausgabe hinweist (zum Beispiel in dieser Ausgabe www.aerzteblatt.de/09335). Neben den bekannten Nachrichtenrubriken Politik, Ärzteschaft, Medizin, Ausland und Vermischtes gibt es eine zusätzliche Rubrik „Hochschulen“, in der die Online-Redaktion über Aktivitäten an medizinischen Fakultäten und Forschungsinstituten berichtet.

„Förderpreise“ ist eine neue Rubrik auf aerzteblatt.de. Hier kann sich der Interessierte über aktuelle Verleihungen und Ausschreibungen von Förder- und Forschungspreisen informieren. Über eine Eingabemaske können die ausschreibenden beziehungsweise verleihenden Institutionen, Verbände oder Privatpersonen ihre Meldung an die Redaktion senden, die diese nach redaktioneller Prüfung im Internet freischaltet. Eine Auswahl der Einträge wird wie bislang in der gedruckten Ausgabe des DÄ veröffentlicht.

Auch das Fortbildungsportal des Deutschen Ärzteblattes cme.aerzteblatt.de präsentiert sich mit dem neuen Layout übersichtlicher. Direkt nach dem Login sieht der Fortbildungsteilnehmer in der rechten Spalte direkt die Gesamtzahl seiner bislang beim DÄ erworbenen Fortbildungspunkte. Von dort aus gelangt er zum Ergebnisarchiv, in dem sämtliche Bescheinigungen als PDF-Datei abrufbar sind.

Das Stellenportal www.aerztestellen.de wartet mit verbesserten Suchoptionen auf: Eine Umkreissuche und die Volltextsuche über alle Stellenanzeigen machen es dem Nutzer jetzt noch einfacher, eine passende Auswahl an Stellen zu finden.
Michael Schmedt

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