PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2009; 106(8): A-354 / B-302 / C-294

EB

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LNSLNS Robert-Koch-Preis – verliehen von der Robert-Koch-Stiftung mit einer Dotation von insgesamt 100 000 Euro an fünf Preisträger. Prof. Dr. Hans Robert Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster, erhielt den Preis als einziger Deutscher in Anerkennung seiner wegweisenden Forschungen zur Isolierung, Induktion und Funktionsanalyse von Stammzellen.

Promotionspreis der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen – verliehen an Dr. med. Jens-Christian Wolff für die beste Dissertation der Medizinischen Fakultäten in Hessen. Dotation: 3 000 Euro. Wolff studierte an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und wurde für seine Arbeit mit dem Titel „Untersuchungen zur molekularen Expression des granulozytären Glykoproteins NB1 (CD177) bei Gesunden und ausgewählten Patientenkollektiven“ geehrt.

Hans-Ulrich Ehlers, Barbara Tschechne, Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann, Preisträgerin Rosely Plumhoff, Daniel Reschke (von links) Foto: NIO
Hans-Ulrich Ehlers, Barbara Tschechne, Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann, Preisträgerin Rosely Plumhoff, Daniel Reschke (von links) Foto: NIO
Niedersächsischer Krebspreis – verliehen vom Berufsverband der Niedergelassenen Internistischen Onkologen Niedersachsen e.V. , Dotation: 10 000 Euro, an das Projekt Trostinsel des Vereins Hospizarbeit Region Wolfsburg e.V. Die Initiative widmet sich trauernden Kindern und Jugendlichen.

EDQM-Preis – verliehen vom European Directorate for the Quality of Medicines & Health Care (EDQM), einer Einrichtung des Europarats, anlässlich der 132. Sitzung der Europäischen Arzneibuchkommission an Dr. Dietrich Schnädelbach, Leiter des Fachgebiets Arzneibuch, allgemeine Analytik im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Schnädelbach wurde für seine herausragende Arbeit für das Europäische Arzneibuch geehrt.

Meyenburg-Preis – verliehen im Rahmen eines Symposiums im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, Dotation: 50 000 Euro, an den niederländischen Stammzellexperten Prof. Dr. Hans Clevers. Der Biologe erhält den Preis für die Aufklärung der Rolle eines zentralen biologischen Signalwegs in Stammzellen und Krebszellen.

Sicca-Förderpreis – verliehen von Bundesverband Augenärzte Deutschlands, Dotation: 4 000 Euro, und Forschungspreis der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft an Dr. Lars Bräuer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Halleschen Medizinischen Fakultät. Der 31-jährige Forscher konnte mit seiner Forschergruppe erstmals die Existenz von vier unterschiedlichen oberflächenaktiven Eiweißen an der Augenoberfläche und im Tränensystem nachweisen. Die Auszeichnungen erhielt Bräuer für diese neuen Erkenntnisse auf dem Gebiet „Trockenes Auge“.

Wolf und Christine Unterberg-Förderpreis – verliehen anlässlich der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. Ronald Koschny, Universitätsklinikum Heidelberg. Er wurde für seine Forschung zur Apoptose-Induktion bei Tumorzellen geehrt.

EFIS Lecture Award – verliehen von der Vereinigung der Europäischen Immunologischen Gesellschaften (EFIS) an Prof. Dr. Peter F. Zipfel, Friedrich-Schiller-Universität Jena und Abteilungsleiter am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut –, für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Komplementforschung.

Else-Kröner-Memorial-Stipendien – verliehen von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung an herausragende junge Mediziner, Dotation: bis zu 80 000 Euro. Ausgezeichnet wurden: Julia Seiderer-Nack, Medizinische Klinik II des Klinikums der LMU München, Großhadern, Jens Meier, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, Andrea Kühn, Neurologische Klinik der Berliner Charité, Daniel Hartmann, Technische Universität München, sowie Franz-Josef Müller, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Kiel. EB
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