ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2009DGPPN-Kongress: Früher in Sachsen
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Wenn in der Berichterstattung zum DGPPN-Kongress der Versuch herausgestellt wird, „einen mehrdimensionalen Zugang zum Patienten zu finden“, so sei in aller Bescheidenheit an die Suche und das Finden dieses Ansatzes in der stationären psychiatrischen Versorgung in Sachsen in den 70er- und 80er-Jahren erinnert. In Anlehnung an die Leipziger Schule der universitären Psychiatrie um Prof. Dr. K. Weise zählten auch in der Chemnitzer Nervenklinik Gesprächspsychotherapie, Musiktherapie, Kreativtherapie und Bewegungstherapie zu den festen Bestandteilen des Behandlungskonzeptes. Wir haben nicht zwischen „Generalisten“ und „Spezialisten“ unterschieden, es war selbstverständlich, dass alle eine spezialisierte Ausbildung hatten. Und „Grabenkämpfe“ zwischen den verschiedenen Therapeuten gab es nicht, wohl aber zwischen Psychiatern, die den Wandel mit vollzogen haben, und den in der akuten Abteilung traditionell tätigen Psychiatern. Aber das ist ja nun wohl überwunden.
Dr. med. Hans-Peter Foertsch, Bickbeerngrund 2, 29614 Soltau
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