ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2009Versorgungsqualität: Hebammen nicht einbezogen
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Nicht allein für die Patientinnen im Bereich der Geburtshilfe eine sehr zu begrüßende Erkenntnis, zu der der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Herr Dr. med. Andreas Köhler, im Dezember 2008 gelangt ist: Patientenversorgung finde sowohl im Krankenhaus als auch in der Praxis des niedergelassenen Arztes statt. Unerwähnt blieben dabei allerdings noch weitere Teilnehmer im Behandlungsablauf, hier z. B. die Hebammen. Den Mitgliedern der Arbeitsgruppen Geburtshilfe bei der Landesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung war eine umfassende Bewertung der Qualität der regionalen Geburtshilfe bislang ja nur unzureichend möglich, weil ein wichtiger Teilbereich – nämlich der der vorgeburtlichen Betreuung – innerhalb der Geburtsmedizin nicht umfassend einbezogen werden konnte. Wenn dann auch noch „der Zug abfährt“, um im von der Verfasserin des Beitrags bemühten (mechanisierenden) Bild „vom auf die Schienen gesetzten Zug“ und „gestellten Weichen“ zu bleiben, kann man zuversichtlich sein, dass nun endlich die geburtshilflichen Qualitätsparameter auch komplett erfasst und exakt bewertet werden können.
Dr. med. Dr. phil. Siegbert Rummler,
Hagenbeckstraße 162 d, 22527 Hamburg
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