ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2009Thomas May: Neuer Generalsekretär des Wissenschaftsrats

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Thomas May: Neuer Generalsekretär des Wissenschaftsrats

Dtsch Arztebl 2009; 106(9): A-409 / B-347 / C-339

Hibbeler, Birgit

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Thomas May Foto: Wissensschaftsrat
Thomas May Foto: Wissensschaftsrat
Thomas May (50) ist neuer Generalsekretär des Wissenschaftsrats (WR). Der bisherige Kanzler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München tritt die Nachfolge von Wedig von Heyden (65) an, der die Geschäftsstelle des WR sieben Jahre lang leitete und nun aus Altersgründen ausscheidet.

May kennt den Wissenschaftsrat gut. Von 1995 bis 2003 war er bereits für das Gremium tätig. Viele Jahre leitete er das Referat „Hochschulstruktur- und Rahmenplanung“, danach übernahm er den Bereich „Lehre, Studium und wissenschaftlicher Nachwuchs“ und wurde stellvertretender Generalsekretär.

Die Frage, welche Akzente er in seiner neuen Funktion setzen wolle, ließ May zunächst offen. „Für inhaltliche Festlegungen ist es noch zu früh“, sagte er im Interview mit der „Frankfurter Rundschau“. Sein Hauptinteresse sei zunächst darauf gerichtet, ein belastbares Vertrauensverhältnis vor allen Dingen zur Politik zu erarbeiten.

May wurde in Hildesheim geboren und stammt aus einer protestantischen Pfarrersfamilie. Nach dem Abitur studierte er in Hamburg und München Geschichte. Von 1987 bis 1995 war er bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig, zunächst als Leiter des Vorstandsreferats. Anschließend übernahm er die Leitung eines Referats in der Abteilung „Sonderforschungsbereiche“. Nachdem er dann acht Jahre beim Wissenschaftsrat tätig gewesen war, wurde May 2003 Kanzler der LMU. Birgit Hibbeler
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