ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2009Fachgesellschaften: Auf dem Weg zu mehr Patienteninformation

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Fachgesellschaften: Auf dem Weg zu mehr Patienteninformation

Rieser, Sabine

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Zunehmend Angebote im Internet: Fachgesellschaften informieren Patienten über medizinische Themen. Foto: Fotolia
Zunehmend Angebote im Internet: Fachgesellschaften informieren Patienten über medizinische Themen. Foto: Fotolia
Der Öffentlichkeit klarmachen, was in einer Fachgesellschaft passiert und was deren Mitglieder leisten – das war das Ziel einer breit angelegten Informationskampage der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) im Jahr 2008. Sie veranstaltete bundesweit zahlreiche Pressekonferenzen zu Themen wie „Volkskrankheit Rückenschmerzen“, „Horror Querschnitt – gibt es Hoffnung?“ oder „Fahrrad- und Motorradunfälle“.

Mit Erfolg, wie ihr Präsident, Prof. Dr. med. Joachim Grifka, beim 2. Kongress Gesundheitskommunikation in Berlin berichtete: In den unterschiedlichsten Medien wurde mehr als 2 000 Mal über die DGOOC berichtet. Damit sei man ein ganzes Stück weitergekommen im Bemühen, über die eigenen Leistungen zu informieren, sagte Grifka. Eine Selbstverständlichkeit sei ein solches Engagement nicht, stellte er klar: „Eine Fachgesellschaft ist klassisch nach innen orientiert.“ Im Zentrum steht der wissenschaftliche Austausch der Mitglieder; für eine konsequente Patienteninformation fehlen in der Regel Zeit und Geld.

Dennoch öffnen sich mehr und mehr Fachgesellschaften und informieren über ihr Gebiet. Ein Beispiel dafür ist die Deutsche Krebsgesellschaft. Sie verknüpft regionale Aktionen mit bundesweiter Kommunikation und bietet unter www.krebs gesellschaft.de ein umfangreiches Angebot für Patienten und Ärzte.

Spezifische Informationen finden Betroffene auch auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie unter www.dgrh.de, auf die Pressereferentin der Fachgesellschaft beim Kongress Gesundheitskommunikation hinwies. Hier könne man sich über die Ergebnisse von Kongressen informieren oder über den Praxis- und Klinikwegweiser vor Ort nach Experten suchen.

Ein vielschichtiges Angebot für Kranke und Angehörige findet man zudem unter www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de. Dort kann man unter anderem einen unentgeltlichen Newsletter abonnieren. Auf diesen Netzauftritt haben sich Berufsverbände und Fachgesellschaften für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie verständigt. Rie
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