ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2009Weissrussland: Mahnmal für Mogilew

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Weissrussland: Mahnmal für Mogilew

Jachertz, Norbert

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LNSLNS Wenig bekannt ist, dass zwischen 1939 und 1945 auch in den von Deutschland besetzten Gebieten Osteuropas der als Euthanasie bezeichnete Krankenmord praktiziert wurde. Das Thema war lange tabuisiert. Umso bemerkenswerter ist die öffentliche Unterstützung einer von Deutschland ausgehenden Initiative für ein Mahnzeichen am Psychiatrischen Krankenhaus in Mogilew, Weißrussland. Im September 1941 wurden hier 850 Patienten durch das „Einsatzkommando 8“ ermordet. Weitere Patienten, zwischen 250 und 450, folgten im November 1941 und Januar 1942.

Eine Initiative, ausgehend von der Klinik für Allgemeine Psychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg, dem Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Technischen Universität München und dem Pfarrer Dr. Ullrich Lochmann aus Rheinstetten, setzt sich dafür ein, am Ort der Tat eine Gedenktafel anzubringen. Die Gedenktafel soll im Sommer 2009 enthüllt werden. Spendenkonto: Evangelische Kirchengemeinde Rheinstetten, Spendenkonto Weißrussland, Konto 20 033 517, Stichwort Mahnmal Mogilew, Spar- und Kreditbank Rheinstetten, BLZ 660 614 07. Spenden sind abzugsfähig. Informationen: hohendorf@gesch.med.tum.de. NJ
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