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LNSLNS EMEA empfiehlt Ruhen der Zulassung von Efalizumab (Raptiva®) – Efalizumab ist ein rekombinanter monoklonaler Antikörper, dessen Wirksamkeit gegen Psoriasissymptome durch Hemmung der Migration und Aktivierung von T-Zellen erklärt wird. Zugelassen wurde Raptiva (Merck-Serono) bei erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis vulgaris vom Plaquetyp, die wegen fehlender Wirksamkeit, Kontraindikationen oder Unverträglichkeit nicht mit anderen systemischen Therapien wie Ciclosporin, Methotrexat oder PUVA behandelt werden können.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) empfiehlt nunmehr das Ruhen der Zulassung von Raptiva, da das Nutzen-Risiko-Profil nicht länger als günstig eingestuft wird. Hintergrund dieser Bewertung sind Fälle von progressiver multifokaler Leukenzephalopathie sowie anderer schwerwiegender unerwünschter Arzneimittelwirkungen, die im Zusammenhang mit der Gabe von Efalizumab berichtet wurden.

Für Patienten, die derzeit noch mit diesem Arzneimittel behandelt werden, sollte die Therapie überdacht und die am besten geeignete Alternative festgelegt werden. Da die Effekte von Efalizumab auf das Immunsystem ungefähr acht bis zwölf Wochen anhalten, müssen Patienten auch nach dem Absetzen hinsichtlich neurologischer Symptome und Infektionszeichen engmaschig überwacht werden. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) wird in Kürze konkrete Handlungsempfehlungen zur Weiterbehandlung nach Absetzen von Efalizumab veröffentlichen. EB
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