ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2009Studie: Kassen besorgt wegen Finanzkrise

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Studie: Kassen besorgt wegen Finanzkrise

Rabbata, Samir

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LNSLNS Die meisten Krankenkassen schätzen ihre wirtschaftliche Situation grundsätzlich positiv ein. Von Kliniken und Niedergelassenen wird die eigene Lage dagegen mehrheitlich „befriedigend“ oder „schlecht“ beurteilt. Dies geht aus der Studie „Monitoring eHealth und Gesundheitswirtschaft Deutschland 2009“ hervor, die das Marktforschungsinstitut Wegweiser vorgestellt hat.

Nach der Befragung von 1 750 Krankenhäusern, 200 gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen und rund 1 000 niedergelassenen Ärzten, sind die Folgen der weltweiten Finanzkrise zwar noch nicht spürbar, insbesondere die Kostenträger sehen aber schweren Zeiten entgegen. So meinen 97 Prozent der befragten Kassenmanager, dass der einheitliche Beitragssatz von 15,5 Prozent auf Dauer nicht zu halten ist. Die Krankenversicherungen rechnen mit sinkenden Einnahmen durch steigende Arbeitslosenzahlen sowie durch niedrigere Löhne.

Die niedergelassenen Ärzten klagen schon jetzt über eine schlechte Bezahlung. Ihrer Ansicht nach verschlechtert die mangelhafte Finanzausstattung des Gesundheitssystems die Patientenversorgung. SR
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