ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2009Studie zur Gesundheitskarte: Mehrheit für zentrale Datenspeicherung

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Studie zur Gesundheitskarte: Mehrheit für zentrale Datenspeicherung

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Eine vom Hightechverband Bitkom bei der CeBIT vorgestellte Studie bestätigt die positive Einstellung der Bürger zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Der repäsentativen Umfrage zufolge wünscht sich eine große Mehrheit der Deutschen die Gesundheitskarte mit Not­fall­daten­satz und Zugang zur elektronischen Patientenakte. Drei Viertel der Befragten stimmten der Aussage zu: „Ich finde es gut, wenn meine medizinischen Daten zentral an einem sicheren Ort gespeichert werden.“

Damit seien kritische Stimmen widerlegt: „Die Menschen wollen umfassende Funktionen auf der Gesundheitskarte“, erklärte Bitkom-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer in Hannover. Er forderte einen schnellen Rollout der Gesundheitskarte und darauf aufbauend die rasche Einführung der Patientenakte. Wenn die Karte nicht schnellstens ausgerollt
und weitere Funktionen wie die Patientenakte angeboten werden, drohe ein Wildwuchs an untereinander nicht kompatiblen Netzen. „Partikulare Angebote wie Patientenakten entstehen bereits bei einzelnen Krankenkassen. Wenn es hier zu diesem Wirrwarr kommt, wird es richtig teuer“, warnte Scheer. KBr

Präsentation der Studie im Internet:
www.aerzteblatt.de/09486a
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