ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2009Qualitätssicherung: Pflegeprüfungen ab Mai

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Qualitätssicherung: Pflegeprüfungen ab Mai

Wurche, Katharina

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Die Zufriedenheit der Heimbewohner bildet bei der neuen Bewertung eine seperate Note ab. Foto: Becker & Bredel
Die Zufriedenheit der Heimbewohner bildet bei der neuen Bewertung eine seperate Note ab. Foto: Becker & Bredel
Pflegeheime sollen in Zukunft mit Schulnoten von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ bewertet werden. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes der Krankenkassen, geht davon aus, dass ab Mai 2009 Qualitätsprüfungen nach dem neuen Katalog durchgeführt werden können. „Die Medizinischen Dienste arbeiten mit Hochdruck daran, die Neuerungen aus der Transparenzvereinbarung in das Prüfinstrumentarium einzuarbeiten“, sagte Pick. Damit würde die Voraussetzung für verständliche und unabhängige Informationen für Versicherte geschaffen. K.-Dieter Voß, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes, rechnet im Spätsommer mit ersten Ergebnissen, die dann im Internet abgerufen werden können.

Elisabeth Scharfenberg, Bündnis 90/Die Grünen, begrüßte, dass die Qualitätsprüfungen der Pflegeheime offengelegt und für Versicherte verständlicher gemacht werden, aber: „Schulnoten alleine schaffen noch keine Transparenz.“ Es würden zwar mehr Kriterien in die Prüfung der Pflegeheime einbezogen, doch mit Ja-Nein-Fragen lasse sich nur schlecht eine Aussage über die Qualität von Einrichtungen treffen. Zudem seien Betroffene bei der Entwicklung des Prüfsystems zu wenig eingebunden worden. WU
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